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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wechsel: Haus und Grund auf neuem Boden

10.09.2020

Oldenburg Der Haus und Grundeigentümerverein hat sich frisch sortiert: Neuer Geschäftsführer ist Dr. Tim Torsten Schwithal. Er folgt Jan-Dieter Hickstein (53), der den Verein nach 17 Jahren verlassen hat. Hickstein hat eine Anwaltskanzlei in Friedrichsfehn eröffnet und sich damit einen beruflichen Wunsch erfüllt.

Mit dem 47 Jahre alten Juristen Schwithal steht ein waschechter Oldenburger an der Spitze des Vereins, dem mehr als 4000 Mitglieder angehören. Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte er an der Tonkuhle in Eversten, wuchs dann in Kreyenbrück auf, machte 1993 sein Abitur am Herbartgymnasium, studiert Jura in Saarbrücken und Bonn, arbeitete später in Hamburg und Berlin, bevor er vor einigen Jahren nach Oldenburg zurückkehrte.

Hier baute er die Kooperation der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg mit den Universitäten in Bremen und Groningen im Studiengang Jura auf. Schwithals Vater ist Niederländer, Sprachbarrieren gab es mit den Nachbarn nicht, ein echter Vorteil. Bei Linden Energy wirkte er als Projektentwickler für Wind- und Energieparks mit.

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Bei Haus und Grund war er zunächst als Syndikusrechtsanwalt tätig. Kernaufgabe ist die Rechtsberatung vom Kauf über die Vermietung bis zum Verkauf. Die Covid-19-Pandemie hat Online-Angebote und die digitale Kommunikation in den Mittelpunkt gerückt. Die Mietverträge könnten nun auf der Webseite erworben werden und ein Newsletter werde die Mitglieder über Aktuelles aus Oldenburg oder der Geschäftsstelle auf dem Laufenden halten. „Wir werden dabei auch die Mitglieder im Auge behalten, die keinen Computer oder keinen Internetanschluss haben“, fügt Schwithal mit Blick auf deren Altersstruktur hinzu. Dem Verein steht unten den Mitgliedern ein Generationswechsel bevor, den der Jurist begleiten möchte. Schwithal: „Wir möchten eine lebendige Geschäftsstelle bleiben und planen auch wieder Veranstaltungen in unseren Räumen an der Staulinie zu unterschiedlichen Themen rund um die Immobilie, wenn es die Rahmenbedingungen wieder erleichtern.“

Als Oldenburger liegt ihm die Attraktivität der Stadt am Herzen. Auch im Interesse der Mitglieder gelte es, diese Attraktivität, die sich an den Immobilienpreisen widerspiegele, bei anstehenden Veränderungen zu wahren. Die (Innen-)Städte befänden sich in einem Wandel, der durch Corona beschleunigt werde. Bei der Schaffung von mehr Wohnraum durch Nachverdichtung und Neubau könne es zu Konflikten kommen, umreißt Schwithal einen weiteren Themenbereich. Oftmals dauerten die Genehmigungsverfahren zu lange. Schwithal: „Wir werden hier bei der Politik kritisch nachfragen, wie wir es zuletzt beispielsweise bei der Grundsteuerreform getan haben oder bei Änderungsvorschlägen zur Reform des Wohnungseigentumsgesetzes.“

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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