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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Mit dem Rad dem Klima auf der Spur

03.01.2019

Oldenburg /Wesermarsch Der Landkreis Wesermarsch hat das Projekt „Mottotour Klimawandel“ auf den Weg gebracht. „Wir haben uns nach einem beschränkten Wettbewerbsverfahren für einen Bieter beziehungsweise ein Planungsbüro für die Konzepterstellung der Mottotour Klimawandel entschieden“, berichtet Barbara Voß, zuständige Klimabeauftragte des Landkreises Wesermarsch. Die Wahl ist auf ARSU (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH) mit Sitz in Oldenburg gefallen. Der Grund: „Sie haben das wirtschaftlichste Angebot abgegeben“, sagt Voß. Das Ziel der Mottotour sei es, eine „landkreisweite Themenradroute zur Informationsvermittlung zur Thematik Klimawandel und Klimaanpassung“ umzusetzen.

Touristisch attraktiv

Die Wesermarsch sei als gewässernahe und tiefliegende Region besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, so die Initiatoren. Nur durch den Deichbau sowie Be- und Entwässerungssysteme sei der durch Überschwemmungen geprägte Naturraum bewohn- und bewirtschaftbar. Die Idee: Die Weite der Landschaft mit ihren Besonderheiten gilt als Attraktivitätsfaktor für den Tourismus, insbesondere für den Fahrradtourismus. Um sowohl Touristen als auch Einheimischen den Zusammenhang zwischen Landschaftsbild, Schutz des Klimas und den möglichen Veränderungen im Zuge des Klimawandels aufzuzeigen, strebt der Landkreis Wesermarsch daher nun in enger Abstimmung mit seinen neun Kommunen die Realisierung einer Themenradroute mit Informations- und Erlebnisstationen an.

Das Projekt ist interkommunal für alle Gebietskörperschaften im Landkreis angelegt – die Projektkoordination liegt bei der Kreisverwaltung.

Als Themen der „Mottotour Klimawandel“ sind die Folgen des menschlichen Handelns für die Natur sowie gute Beispiele aus der Region für eine ressourcenschonende Energiegewinnung angedacht. Außerdem sollen Touristen und Einheimische über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Naturräume der Wesermarsch (Moor und Marsch) informiert werden. „Ideal wäre es, neun verschiedene Themenschwerpunkte in den neun kreisangehörigen Kommunen zu setzen“, so Barbara Voß.

Konzept in Arbeit

Bestandteil der Konzepterstellung sei ferner, den Routenverlauf festzulegen, ein geeignetes Informationsvermittlungskonzept für die Zielgruppen Schüler und Touristen zu erarbeiten und das Design eines Symbols mit Wiedererkennungswert für die Mottotour zu entwerfen. Nach der Konzepterstellung soll es in einem zweiten Projektbaustein auch umgesetzt werden.

Fördermittel beantragen

„Im ersten Aufschlag wird also nur eine Konzepterstellung erfolgen“, erklärt Barbara Voß und betont: „Nur für diesen Projektbaustein wurden bisher die Mittel vom Amt für Regionale Landesentwicklung Weser-Ems bewilligt.“

Nach Fertigstellung des Konzeptes müsse der nächste Projektbaustein, also die Umsetzung inklusive des Baus der Stationen mit Schautafeln und so weiter neu durch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Wesermarsch in Bewegung“ befürwortet und der Antrag auf Fördermittel neu gestellt werden.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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