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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburger Grünkohl schmeckt auch in Brüssel

07.02.2017

Oldenburg Niedersachsen ist 70 – und eigentlich alt genug für den Seniorenteller. Den Menschen hierzulande fade Schonkost statt deftiger Speisen vorzusetzen, würden sie allerdings persönlich nehmen. Deshalb wird die Oldenburger Palme nicht nur beim „Defftig Gröönkohl-Äten“ alljährlich in Berlin hochgehalten, sondern auch in Brüssel. Denn was für den Nordwesten gut ist, kann ja für Europa nicht schlecht sein.

Und so endet auch die politische Kohlfahrt des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union traditionell mit Speis’ und Trank und gehaltvollen Gesprächen, zu denen Ministerpräsident Stephan Weil an diesem Dienstagabend 350 ausgewählte Lobbyisten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden in die belgische Metropole bittet.

Bereits zum 20. Mal findet das niedersächsische Kohlessen in Brüssel statt. Das Treffen dient aber nicht nur dazu, hungrigen Parlamentariern eine warme Mahlzeit zu bescheren; viel mehr erhalten Kommunal- und Landespolitiker die Gelegenheit, beim Essen EU-Abgeordnete kennenzulernen, um denen ihre Sorgen, Anliegen und Wahlversprechen mitzuteilen.

Jedes Jahr gibt es kommunale oder regionale Partner, denen beim Landeskohl die volle Aufmerksamkeit zuteil wird. „2017 sind dies der Landkreis und die Hansestadt Lüneburg“, so Regierungssprecher Michael Jürdens. „Oldenburg war 2008 Kooperationspartner.“

Die Stadt wurde damals durch die Erste Stadträtin Silke Meyn vertreten, die anstelle von Oberbürgermeister Gerd Schwandner angereist war. Bürgermeisterin Rita Schilling (Grüne) und Ratsvorsitzende Esther Niewerth-Baumann (CDU) nahmen vor acht Jahren ebenso teil wie Uni-Präsident Uwe Schneidewind und CeWe-Chef Rolf Hollander.

In diesem Jahr kommt immerhin der Grünkohl aus Oldenburg, wofür die Fleischerei Bartsch sorgt. Stolze 500 Kilogramm Gewicht hatte die spezielle Fracht, die Mittwoch auf den Weg gebracht wurde, erläuterte Geschäftsführer Martin Bartsch. Geliefert wurden 180 Kilo Wintergemüse, dazu 60 Kilo der veganen Variante sowie 200 Kilo Fleisch mit Kassler Nacken und Kotelett, Kochwurst und Pinkel.

Beim abschließenden Schluck lässt sich dann trefflich die Zukunft des Kontinents erörtern. Und warum sollte nicht ausgerechnet der Grünkohl der Kitt sein, der die EU zusammenhält?

Alles zum Thema Grünkohl inkl. leckere Rezepte lesen Sie in unserem Grünkohl-Spezial.

Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
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