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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Originelle Möbelstücke zum Abschluss

22.05.2013

Oldenburg Wer den Beruf des Raumausstatters erlernen will, benötigt eine große Portion Geschick, Fantasie und Kreativität. Das zeigte sich jetzt wieder bei der traditionellen Schau dieses Handwerks in der Fachschule für das Handwerk an der Willers­straße. Zehn angehende Raumausstatter präsentierten dort ihre Meisterarbeiten.

In Ausstellungskojen konnten Besucher die Abschlussarbeiten der Nachwuchskräfte begutachten. Besonders heraus stach dabei die Koje von Absolventin Inka Offenmüller aus Stuttgart. Ihr Raum erinnert farblich an einen Bonbon-Laden. Die Idee stand schnell fest: „Unsere Aufgabe war es, ein Kundenprofil zu erstellen. Ich sollte einen Raum für eine Frau entwerfen, die sich selbstständig machen will – und hatte sofort einen bestimmten Stoff vor Augen.“ An ihrem Berufsfeld gefällt Inka Offenmüller das Ausleben von Kreativität: „Raumausstatter geben Räumen ein neues Gesicht und man kann Träume verwirklichen.“

Gisela Schang, Schulleiterin der Fachschule für das Handwerk, erklärt den Weg zur Meisterprüfung: „Nach drei Lehrjahren absolvieren die Auszubildenden ihre Gesellenprüfung. Danach entscheidet jeder selbst, wann er seine Meisterprüfung machen möchte. Die angehenden Meister hatten 48 Stunden Zeit, den Raum fertigzustellen.“

Die Ausstattung der Räume war sehr vielseitig. Eine Deckenlampe verziert mit Wattepads und ein gepolsterter Schrank in Form eines Hühner-Eis zählten zu den außergewöhnlichen Möbelstücken. Auch die Innenausstattung von Maximilian Dressler aus Würzburg bot originelle Ideen. Eine Trommel als Tischplatte und ein Gitarrenkoffer als Spirituosen-Schrank zählen zu den Unikaten seines Mobiliars. „Mein Konzept umfasst das Thema Musik – genauer gesagt Rhythmus mit Stil. Ich wollte einen eleganten Raum gestalten, in dem Männer sich beispielsweise bei einem Glas Whiskey entspannen können.“

Um den preislichen Rahmen abzustecken: Allein der Sessel in Maximillian Dresslers Raum würde den Kunden 3000 Euro kosten.

Acht weitere Auszubildende haben die Meisterprüfung zum Raumausstatter abgelegt. Dazu gehören Henrik Fischer aus Delbrück-Lippling, Sascha Garbe aus Seesen, Christian Holzheier aus Hildesheim, Mandy Kobus aus Blievenstors, Stefan Naxera aus Bad Meinberg, Jacob Schulz aus Bremen sowie Florian Wöretshofer aus Garmisch-Partenkirchen.

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