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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Landschaftsschutz In Osternburg: Kleines Stadtteil-Juwel im Verborgenen

18.02.2020

Osternburg Ein Spielplatz, ein Kriegerdenkmal, ein Regenrückhaltebecken, mit Platten eingefasste Wege, viele alte Bäume, viel Grün: Der Wunderburgpark im Herzen von Osternburg ist ein Kleinod . . .

. . . und vielen Oldenburgern sicherlich unbekannt. Er liegt versteckt zwischen der Autobahn 28, Bremer Straße und Schützhofstraße quasi in einem toten Winkel der Stadt. Aus Sicht der Oldenburger Stadtverwaltung ist er absolut schützenswert. Und das ist schon seit langem klar: Der Park bis zur Schützenhofstraße und die Anpflanzungen bei der Herdbuchgesellschaft wurde schon 1947 unter Landschaftsschutz gestellt. Im Rahmen der Bebauung des ehe-maligen Geländes der Herdbuchgesellschaft wurde allerdings im Jahr 2003 ein Teilbereich des Schutzgebietes gelöscht. Gleichzeitig wurde im Rahmen der Bebauung des Geländes die westlich gelegene Fläche in den Park und in Oldenburgs grünen Wegestern einbezogen, teilte die Verwaltung im Umweltausschuss mit.

Da die Regelungen der alten Schutzgebietsverordnung nicht mehr zeitgemäß formuliert sind, die Abgrenzung des Parkgeländes sich geändert hat und außerdem der vordere Teil des Wunderburgparks als Kleingartengelände genutzt wird, soll die Schutzgebietsverordnung neu formuliert werden.

„Der Wunderburgpark besitzt eine wichtige Bedeutung für die Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes einschließlich des Schutzes von Lebensstätten und Lebensräumen wildlebender Tier- und Pflanzenarten. Er ist ein Baustein für die Biodiversität innerhalb der Stadt Oldenburg“, heißt es zur Begründung. Er zeichne sich weiter durch Vielfalt, Eigenart und Schönheit aus.

Das Areal unterteilt sich in drei unterschiedliche Bereiche. Im westlichen Teil befindet sich eine heckengesäumte, strukturreiche Kleingartenanlage, im historischen Mittelteil ein parkartiger, artenreicher Wald mit Eichen, Erlen, Buchen, Linden, Birken, Ahorn, im östlichen Teil schließlich ist eine relativ junge, parkartige Landschaft zu finden, die insbesondere durch Gewässer und teils offene Rasenflächen geprägt wird.

Deshalb sei der Wunderburgpark ein herausragendes Naherholungsgebiet, in dem die stille Erholung Vorrang haben solle. Der mittlere Teil gehört als historische Parkanlage zu den ältesten Grünanlagen im Stadtgebiet. Das Schutzgebiet hat insgesamt eine Größe von 4,3 Hektar.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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