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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Verkehr In Oldenburg: Bürger fordern „Zwischen-Sanierung“

26.02.2019

Osternburg Manchmal hilft ja ein Ortstermin: So hatte der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor gedacht und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann an den Sandweg gebeten. Die Straße soll (bekanntlich) ausgebaut werden. Bei den Planungen klaffen allerdings seit fünf Jahren die Vorstellungen von Verwaltung und vieler Anlieger immer noch weit auseinander. Groß sind auch Lücken, Schlaglöcher und Absenkungen in der Fahrbahn des Sandweges. Damit der OB sich persönlich von dem Zustand überzeugen kann, hatte der Bürgerverein einen Ortstermin angeregt.

Im September 2018 war das. Jürgen Krogmann kam dann auch. Am 14. Februar war das. Und er brachte Bernd Müller mit, den Leiter des Straßenbauamtes. Selbstverständlich fehlte auch die Bürgerinitiative (BI) Sandweg-Sanierung bei dieser Begehung nicht. Deren Vertreter hatten dem Oberbürgermeister auch gleich etwas mitgebracht: eine Liste mit 368 Unterschriften. Diese seien in nur knapp zwei Wochen aus Anlass der Ortsbegehung gesammelt worden, teilt Peter Stutz von der Bürgerinitiative mit.

Erbärmlicher Zustand

Mit ihren Unterschriften fordern die Anwohner am und im Umfeld des Sandweges Krogmann dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass eine gründliche Zwischen-Sanierung des Sandweges noch in diesem Jahr erfolgt. „Der Ausbau der Straße soll nach Angaben der Stadtverwaltung ja erst passieren, wenn der Ausbau der Bremer Heerstraße abgeschlossen ist“, weiß Peter Stutz, „und dass dauert noch drei, eher vier Jahre.“ Die aktuelle Planung für das Baugebiet sehe einen massiven Bodenaustausch vor. Hunderte Schwerlaster würden also über den Sandweg rollen. „Dessen Zustand ist schon jetzt erbärmlich. Wie schlimm sieht er denn danach aus“, fragt sich nicht nur Stutz.

Vor Ort machte auch der stellvertretende Bürgervereinsvorsitzende Ulf Prange deutlich, dass kurzfristige Maßnahmen zur Zwischen-Sanierung (Ausbesserung der vielen Schlaglöcher und teilweise eine provisorische Asphaltdecke) unverzichtbar seien, um die Verkehrssicherheit zumindest provisorisch herzustellen. Er halte es, wie die Bürgerinitiative, nicht für zumutbar, dass der unhaltbare Straßenzustand noch drei oder mehr Jahre bis zum Ausbau weiter besteht.

Weiterhin wird mit der Unterschriftenliste gefordert, dass das im Bereich des von der IDB, einer Tochtergesellschaft der LzO, geplanten Baugebietes (Bebauungsplan 0-822, nördlich Sandweg, zwischen Buswendeplatz und südlich Sieben Bösen) um ein bis zwei Meter zurückverlegt wird. So könne die Baumallee, die jetzt noch am Sandweg steht und komplett gefällt werden soll, durch neue Bäume ersetzt werden. Die geplante Regenrückhaltefläche nördlich hinter dem Baugebiet werde dadurch nur unwesentlich verkleinert.

Warten auf Antwort

Die Bürgerinitiative kündigte an, sich mit Einwendungen an der weiteren Planung des Baugebietes zu beteiligen. Und am Ende des Ortstermins versprach der Oberbürgermeister, das Gespräch mit der LzO-Tochter zu suchen. Mit dem Tiefbauamt will er die Möglichkeit einer „Zwischen-Sanierung“ besprechen. Eine Antwort auf ihre Forderungen sollen die 368 Anwohner auf Unterschriftenliste erhalten. „Wir warten noch“, sagte Peter Stutz am Montag auf Nachfrage der NWZ.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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