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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Das sind die Reaktionen auf die „Ostmann“-Entscheidung

31.05.2017

Oldenburg Pläne zum Bau eines Gartenfachmarkts bei Möbel Buss in Oldenburg-Tweelbäke beschäftigen den Rat seit mehr als zehn Jahren. Nach langer, kontroverser Debatte hat das Projekt von Rainer Ostmann am Montagabend nun eine wichtige Hürde genommen. Der Beschluss des Oldenburger Stadtrats, einen großen Markt mit überregionaler Ausstrahlung zu errichten, steht. SPD und CDU setzten die Entscheidung mit 27 zu 21 Stimmen gegen Grüne, Linke/Piraten, AfD, FDP und WFO/LKR durch.

Kommentar Pro: Gewinn für die Einkaufsstadt

Kommentar Contra: Folgen nicht bedacht

Rainer Ostmann äußerte sich am Dienstag erfreut. Er werde nun mit ganzer Kraft an die Detailplanung gehen und das Verfahren zusammen mit der Stadt vorantreiben. „Ich hoffe, dass wir noch in diesem Jahr eine Baugenehmigung erhalten. Wir fangen so bald wie möglich an. Vielleicht klappt der Baubeginn sogar noch in diesem Jahr.“

Die Initiative „Miteinander in Oldenburg“ erklärte dagegen: „Leider sind unsere Argumente von den beiden großen Parteien (SPD und CDU) nicht gehört und schon gar nicht ernst genommen worden.“ In einer Mitteilung der Initiative, in der sich rund 30 Gartenbetriebe zusammengeschlossen haben, heißt es: „Wir hätten uns gewünscht, dieses Thema auf einer breiteren Basis zu diskutieren, das ist leider nicht geschehen“.

Der Leiter von Möbel Buss am Standort Tweelbäke, Heribert Schorn, begrüßt die Ratsentscheidung. „Wir freuen uns außerordentlich. Vor allem weil ein Familienunternehmen wie wir und kein Konzern kommt.“ Möbel Buss habe zu keinem Zeitpunkt Druck ausgeübt. Schon seit Eröffnung des Hauses vor zwölf Jahren sei im Gespräch gewesen, dass „noch etwas kommt“. Vom Gartencenter erwarte er zusätzliche „Gäste, die sich hier wohlfühlen“.

Ratsvertreter von SPD und CDU hatten in der Debatte am Montagabend für die mit der Ansiedlung verbundenen Arbeitsplätze geworben. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wies auf Oldenburgs Rang als Oberzentrum hin. „Mir ist lieber, der Markt entsteht hier als in Zwischenahn oder Wildeshausen.“

Sprecher der anderen Fraktionen warnten vor der Größe. 14 000 qm seien überdimensioniert. Dies schade dem örtlichen Handel. Die Stadt nehme ihr Einzelhandelentwicklungskonzept nicht ernst. Das Erweiterungspotenzial, das diese Studie für Oldenburg sehe, werde mit einem Schlag aufgebraucht. Bestehende Betriebe würden gefährdet.


Weiterer Bericht zur Debatte   www.nwzonline.de 
Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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