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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Parkplätze sollen unter die Erde

05.03.2019
Betrifft: „Anwohner befürchten Parkchaos“ (NWZ vom 1. März); zu den Plänen für einen Medical-Park auf dem ehemaligen AEG-Areal.

Die vorgesehene Nutzung des ehemaligen AEG-Geländes finde ich uneingeschränkt richtig und gut. Sie ist für die Entwicklung der Universität wichtig und wird langfristig nicht nur die Einwohner der Stadt am medizinischen Fortschritt schneller teilhaben lassen – es wird eine große Zahl an Arbeitsplätzen entstehen.

Aber nach dem Lesen des Artikels habe ich mich gefragt, ob die Fachleute aus den drei genannten Ämtern der Glaubensrichtung „Weihnachtsmann und Osterhase“ zugerechnet werden müssen? Allein die entstehenden Arbeitsplätze werden mit 1500 angegeben. Daneben wird es eine Vielzahl von Besuchern, Gästen und Patienten der Praxen und Einrichtungen geben. Zwei Parkhäuser mit zusammen 900 Stellplätzen entsprechen 60 % der Beschäftigten.

Auch wenn man noch nicht weiß, „was dort entsteht“, ist diese Größe aber in keiner Weise ausreichend (...). Das lässt sich jetzt schon an den Nebenstraßen im Umfeld erkennen. Obwohl das Klinikum viel in Parkplätze und ein Parkhaus investiert hat, haben etliche Nebenstraßen zumindest tagsüber in der Woche den Charakter von Einbahnstraßen, da sie dichtgeparkt sind. Selbst auf der Parkfläche des KPK entsteht teilweise der Eindruck, dass dort schon jetzt etliche Nichtkunden die Flächen nutzen.

Mit ihrer Chaosvermutung liegen die Anwohner – ich bin keiner, befahre aber häufiger die Straßen – aber in keiner Weise daneben. Warum nicht in die Tiefe gehen? Tiefgründungen sind sicher kostenträchtiger als ein Parkhaus, aber dafür kann die oberirdische Fläche für später sicher notwendige Erweiterungen vorgehalten werden. Optisch ist ein Parkhaus auch kein städtebaulicher Pluspunkt.

Horst Baumeister
Oldenburg

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