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Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet
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Aktualisiert vor 1 Minute.

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Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Pius-Hospital setzt mit Kunst Zeichen

20.03.2013

Oldenburg Beständig ist nur der Wandel: Diese Botschaft soll ein Werk des Westersteder Künstlers Norbert Marten vermitteln, das am Dienstag im Foyer des Pius-Hospitals enthüllt wurde. „Und gewidmet ist es all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Wandel tragen“, sagte Pius-Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink. „Vieles wird sich verändern, aber dieses Kunstwerk muss mitgenommen werden.“

Marten hatte mit dem Entwurf eines mehrfarbigen Glaskreuzes, dessen Achsen sich vor einem luziden Hintergrund bewegen, einen Wettbewerb gewonnen, den das Pius-Hospital ausgeschrieben hatte.

Wie Dr. Annelies von Düffel, früher Klinikdirektorin für Anästhesie und interdisziplinäre Intensivmedizin, ausführte, soll das Kunstwerk auch Symbol sein für die Beweglichkeit und Weiterentwicklung in der Oldenburger Klinik. Es soll dazu inspirieren, weiterhin an kleinen oder größeren „Rädchen“ zu drehen, damit die ursprüngliche Idee vom „Wandel im Pius“ auch weiterhin gelebt werde.

Die Medizinerin war Mitglied in einer Lenkungsgruppe, die im Pius-Hospital bereichsübergreifend neue Arbeitsformen entwickelte. Sie bescheinigte den Mitarbeitern Engagement und große Offenheit. Als Arbeitsergebnisse seien in den vergangenen Jahren die Neukonzeption der Notaufnahme und die koordinierte Patientenentlassung umgesetzt worden.

Und so kam man auf die Idee, dass es auch ein sichtbares Symbol für die permanente Veränderung in dem Krankenhaus geben solle. Wer sich in das Kunstwerk vertieft, entdeckt veränderte Farben und wandernde Horizonte. Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink erläuterte, dass Veränderung immer wieder Impulse brauche, die die Dynamik auslösten und auch den Mut, sich auf den Weg zu machen, auch wenn man das Ziel des Weges noch nicht genau kenne.

Künstler Norbert Marten setzte das Kreuz vor ein Keramikverbundstoff-Relief, das mehr oder weniger erkennbare Menschen verschiedenen Alters zeigt, die sich scheinbar zufällig in eine Richtung bewegen. 3000 LED-Lämpchen hinterleuchten das Relief und geben ihm Tiefe.

Ein Zufallsgenerator setzt per Elektronik die farbigen Glasflächen horizontal oder vertikal in Bewegung. Das Quadrat in der Mitte des Kreuzes zeigt durch die Überschneidung neue Farbelemente. An den Seiten des Kunstwerkes befinden sich Schalter, die die Betrachter interaktiv betätigen können – diese bewirken gezielte Veränderungen der zufällig verlaufenden Bewegungsrichtung.

Sabine Schicke
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103

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