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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Einzelhandel In Oldenburg: Maco-Gruppe investiert rund vier Millionen Euro

04.01.2016

Oldenburg Die Maco-Gruppe wird 2016 rund vier Millionen Euro in den Standort Oldenburg investieren. Das kündigte Rolf Rabe, geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe, jetzt in einem Gespräch mit der NWZ  an.

Investiert wird in einen Neubau hinter der Geschäftszeile der Maco-City an der Emsstraße, der als Erweiterung des dort bestehenden Fitnessstudios dienen wird, und in einen Anbau an eine Lagerhalle an der Stedinger Straße. Dort wird das in der Maco-City ansässige Möbelunternehmen „Poco“ ein Zentrallager für Nordwestdeutschland mit rund 50 Arbeitsplätzen einrichten, kündigte Rabe an.

Das Unternehmen „Poco“, das seinen Hauptsitz in Bergkamen hat und in Deutschland mehr als 100 Möbelhäuser betreibt, will von dem neuen Lager an der Stedinger Straße die Geschäfte in Lohne, Leer, Bremen, Oldenburg, Bremerhaven und Cloppenburg mit Waren versorgen, möglicherweise auch ein Haus in Groningen, sagte Rabe. „Oldenburg liegt verkehrsgünstig zu den Häfen in Wilhelmshaven und Bremerhaven – und in der Mitte der zu beliefernden Häuser“, sagte Rabe. Für den Anbau an das bestehende Poco-Lager werde eine bislang von Agravis als Pflanzenschutzlager genutzte Halle direkt am neu entstehenden Wendebecken abgerissen. Die Hallen sind im Besitz der Maco-Gruppe. Agravis verlagere das Pflanzenschutzlager nach Cloppenburg.

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Mehr Platz für Fitness

Der Neubau zwischen Emsstraße und Hunte docke direkt an das Gebäude an, in dem das Fitnessstudio ansässig ist, kündigte Rabe an. Zuvor war dort ein Gebäude abgerissen worden, in dem Reifen Günther (inzwischen an der Holler Landstraße) über Jahre sein Domizil hatte.

Der Neubau umfasst 2000 Quadratmeter Fläche, ist aufgeständert und bildet in seiner an ein Schiff erinnernden Gestaltung „eines der ersten Gebäude, das auf die kommende Bebauung des Hunte-Südufers hinweist“, so Rabe. Von den Gruppenräumen aus werde sich der Blick auf den Stadthafen-Süd öffnen. Unter der aufgeständerten Decke werden Frauenparkplätze eingerichtet, deren Nutzerinnen auch einen eigenen Eingang erhalten.

Für 2017 kündigte Rabe Abriss und Neubau eines weiteren Gebäudes in der Maco-City an. Dabei handelt es sich um jenes Haus, in dem heute ein Unterwäsche-Geschäft, ein Aquarien-Händler und die Stage-Akademie untergebracht sind. Das Haus soll neben den bereits dort bestehenden Unternehmen einen Drogeriemarkt mit 700 Quadratmetern Verkaufsfläche beherbergen und über eine Tiefgarage mit 70 bis 100 Stellplätzen verfügen. Die Ansiedlung des Drogeriemarkts hat die Stadt nach einigen Nachverhandlungen im neuen Einzelhandelsentwicklungskonzept (EEK) genehmigt.

Trotz der Tatsache, dass es zuvor einen Schlecker-Markt im Fachmarktzentrum gab, hatte das Projekt Konflikte mit dem EEK ergeben. Für eine Genehmigung musste Maco-City als „zentraler Versorgungsbereich“ ausgewiesen werden. Anfangs habe EEK-Autor Dr. Donato Acocella verneint, dass die Maco-City – was Voraussetzung wäre – an drei Seiten von Wohngebieten umgeben ist. „Das ändert sich aber mit der Hafencity Süd“, argumentierte Rabe. Und setzte sich durch.

Abgeschlossen ist inzwischen der Umbau des Netto-Markts in der Maco-City, der im laufenden Betrieb erfolgte. „Wir haben damit überzeugt. Netto will diese Art des Umbaus als Blaupause nutzen“, berichtete Rabe. Im gleichen Atemzug hat auch Müller-Egerer das dort beheimatete Café ausgebaut.

Als Entwickler aktiv

Die Maco-Gruppe, die große Möbelhäuser in Berlin und Magdeburg betreibt, ist in Oldenburg Inhaberin aller Immobilien in der Maco-City und tritt als Vermieter und Projektentwickler auf. Geleitet wird sie von Rolf Rabe und Sohn Alessandro Rabe. An der Stedinger Straße handelt Maco mit Gartenmöbeln und Deko – auch im Online-Bereich. Zudem importiert die Gruppe Waren aus Asien für den Europa-Möbelverband.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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