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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Pro und Contra für mehr Beleuchtung

10.12.2019
Betrifft: „Wie hell ist Oldenburg im Dunkeln?“ (NWZ vom 2. Dezember); über die Ergebnisse eines Tests

Bei uns in Eversten ist der Kaspersweg im Dunkeln kaum zu begehen. Am Besten man läuft auf der Straße.

Die Fußwege liegen total im Dunkeln, man sieht keine Pfützen, Unebenheiten und sonstige Hindernisse. Hinzu kommen die dunkel gekleideten Fahrradfahrer, die auch in der 30er-Zone meinen, am Abend ohne Licht auf dem Bürgersteig fahren zu können.

Laternen sind nur auf einer Straßenseite und teilweise von Bäumen verdeckt. Wenn ein Luxmesser auch Minus anzeigen könnte, wir glauben hier würde es geschehen.

Angelika und Dieter Block
Oldenburg

(...) ich kann Herrn Meyer nur zustimmen, dass es in vielen Gebieten in der Stadt zappenduster ist. Ich wohne im Bürgerbuschweg, der sehr schlecht beleuchtet ist. Für mich ein Grund, bei Dunkelheit nicht mit dem Bus in die Stadt zu fahren, auch wenn die Bushaltestellen ganz in der Nähe an der Alexanderstraße sind. Das ist sehr schade, denn gerade jetzt könnte man die öffentlichen Verkehrsmittel eigentlich gut nutzen und mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt verbinden. Leider kommt das so nicht in Frage. Natürlich ist der Innenstadtbereich hell erleuchtet und eine Messung am Lefferseck eher lächerlich.

Sobald man aber den Bereich der Fußgängerzone verlässt, wird es dunkel. Das beginnt schon direkt hinterm Theater, hat man dann einen Parkplatz gefunden, wird der Weg zum Theater und zurück ein Spießrutenlauf. Fazit: Die Orientierung verliert man nicht in der Stadt, weil man sich auskennt, aber sicher fühlt man sich nicht!

Anja Brinker
Oldenburg

(...) Nein, in meiner Straße ist es nicht zu dunkel, sondern zu hell. Insgesamt ist es meiner Meinung nach in Oldenburg nachts viel zu hell. Gerade zur Weihnachtszeit strahlt der Lichtkegel über der Stadt bis weit ins Umland. Immer mehr Leute beleuchten ihre Häuserfassaden mit LED-Strahlern, Gewerbeparks strahlen in den Himmel. Mein kleiner Sohn interessiert sich sehr für die Sterne, aber man hat meistens ja schon Mühe, den Großen Wagen zu entdecken, geschweige denn so atemberaubende Dinge wie den Anblick der Milchstraße zu erleben. (...) Jedes Jahr wird der Himmel in der Regel um ca. sechs Prozent heller (Quelle: Bayrischer Rundfunk). Lichtsmog ist eine der schwerwiegendsten Umweltverschmutzungen. (...) Milliarden Insekten verenden an den Lampen, bei Vögeln ändert sich der Tag-Nacht-Rhythmus. (...) Störungen durch künstliches Licht führen zu Schlafstörung und weiteren Schäden wie Krebs, da nicht mehr ausreichend des Schlafhormones Melatonin produziert wird.

Sie bewerten die vermeintlich zu dunklen Straßen in Oldenburg absolut negativ. Dabei sollte man es angesichts der genannten Probleme begrüßen, wenn es in Oldenburg noch einen Rest Dunkelheit gibt. Um die Lichtverschmutzung einzudämmen, sollte man zumindest in Nebenstraßen die Beleuchtung ab Mitternacht ganz abstellen. Dies würde der Stadt auch enorme Stromkosten sparen, die sie z.B. in die Sicherheit der Fahrradwege stecken sollte, so dass man diese nachts auch ohne grelle Beleuchtung sicher befahren kann. Viele Kommunen bemühen sich mittlerweile, die Lichtverschmutzung zu reduzieren. Wann gibt es in Oldenburg ein konzentriertes Vorgehen gegen zu helle Nächte? (...)

Arne Hilbich
Oldenburg

(...) Erst kürzlich habe ich bei der Stadt angerufen. Ich bin Olantis-Besucher und stelle mein Fahrrad an der Schlossgartenseite ab. Diese Seite fällt in den Zuständigkeitsbereich der Stadt. Dort ist es gar nicht beleuchtet. Nur an der Fußweg-Seite steht eine Lampe, die mindestens fünf Meter hoch ist und kaum Licht spendet.

Ich wurde von der Stadt informiert, dass es dort schon Lampen gebe, die umweltfreundlich seien (...). Er werde sich das mal anschauen, könne mir aber keine Hoffnung auf Besserung geben. Man stellt sein Fahrrad dort um 16 Uhr ab, und nach dem Schwimmen findet man es nicht wieder. Gerade als Frau ein sehr ungutes Gefühl dort in der Finsternis sein Rad suchen zu müssen.

Martina Janosch
per E-Mail

Bitte mehr Licht? Bitte nicht! Denn dass diese pauschale Forderung nicht mehr zeitgemäß ist weiß jeder, der sich ein wenig mit den Auswirkungen des Lichts auf (nicht nur) den menschlichen Organismus beschäftigt. Denn wir brauchen die Dunkelheit bei Nacht, unser Körper ist darauf angewiesen, um am Tag ausgeruht und leistungsfähig zu sein. Mehr Straßenlaternen, welche die ganze Nacht mit voller Leistung mit kaltweißem Licht in die Fenster der Wohnung scheinen wie es aktuell häufig und nicht nur bei mir der Fall ist, sind nicht die richtige Antwort.

Viel mehr sollte sehr genau ermittelt werden, wo, wann und wie viel Licht notwendig ist, um uns allen, Mensch und Umwelt, den größtmöglichen Nutzen zu bringen. Künstliches Licht muss bedarfs- und standortgerecht eingesetzt werden, um Lichtverschmutzung zu vermeiden. Zudem senkt die daraus resultierende Energieeinsparung nachhaltig die Kosten und verringert den ökologischen Fußabdruck.

Ein die ganze Nacht großflächig beleuchteter „Ole Karkpadd“ z.B. ist am Bedarf von Mensch und Natur vorbeigeplant worden, denn hier wurde nicht daran gedacht, dass Pflanzen- und Tierwelt einen natürlichen Bedarf an Dunkelheit haben. Viel sinnvoller wäre es gewesen, die Wegebeleuchtung bodennah und zielgerichtet zu installieren, denn das Licht gehört nicht in Natur und Himmel, sondern auf Straßen und Wege. Die Verantwortlichen für die Lichtgestaltung in Stadt und Landkreis Oldenburg sollten sich nicht scheuen, den Blick über den Tellerrand nach Fulda, Deutschlands einziger Sternenstadt, zu lenken und sich von den Magistraten beraten zu lassen. (...)

Heiko Janßen
Oldenburg

(...) Ich, 77 Jahre alt, wohne in der Blumenstraße 23 a. Das ist ein Hintergrundstück. Die ziemlich schmale Einfahrt liegt genau gegenüber der Einmündung der Brüderstraße. Dieser Bereich liegt genau in der Mitte zwischen zwei auch nicht sehr hellen Lampen. Ich habe sehr gutes Halogenlicht an meinem Fahrrad, trotzdem muss ich stark abbremsen, um in der Dunkelheit meine Einfahrt zu finden. Auch von der Brüderstraße gibt es keine Erleuchtung, weil auch dort keine Lampe den Einmündungsbereich erhellt. Auch der Steinweg ist bei Dunkelheit nur mit Vorsicht zu begehen, da der Fußweg sehr uneben und auch schlecht ausgeleuchtet ist.

Ihre Bemerkung, dass bei Ausfallstraßen in erster Linie die Fahrbahn ausgeleuchtet wird, Rad- und Fußweg aber im Dunkeln bleiben, ist mir auch schon sehr unangenehm aufgefallen! (...)

Karin Kunkel
Oldenburg

Da kommt ein Landei, das sich in seinem „Heimatdorf“ mit der Kerze weitertastet, und beschwert sich über die Beleuchtung „in einer echten Großstadt“. Er „kann es mit der Angst zu tun bekommen, wenn er „alle paar Meter“ vom Licht in die „Finsternis“ eintaucht“; was versteht ein (...) Journalist eigentlich unter „Finsternis“? (...) Früher gab es in Oldenburg Nachtwächter. Die haben jedenfalls etwas erhellt. Die Zeiten haben sich geändert, die Berufssparten sich anscheinend entsprechend verschoben. (...)

Jürgen Mohr
per E-Mail

Nein, zu dunkel ist Oldenburg nicht! Wenn wir gute Rad- und Fußwege hätten, wäre das vorhandene Licht völlig ausreichend. Also sollte die Stadt mehr in den Wegebau investieren und bei der Beleuchtung eher auf die Lichtverschmutzung und das Insektensterben achten. Ach ja, wenn der Redakteur Angst im Dunkeln hat und kurz davor ist komplett die Orientierung zu verlieren, sollte er sich an die entsprechenden Fachleute wenden.

Dieter Meyer-Möllhoff
Oldenburg

So wie Sie im Artikel „Wie hell ist Oldenburg im Dunkeln?“ die Situation an der Cloppenburger Straße beschreiben, so ist es auch auf dem Rad- und Fußweg an der Alexanderstraße im Abschnitt zwischen der Straße Am Alexanderhaus und dem Schwarzen Weg. Die gebogenen Straßenlaternen leuchten vorzüglich die Straße für die Autos aus. Der Rad- und Fußweg, der außerdem durch einen Graben von der Straße getrennt ist, liegt im Dunkeln.

Auf der anderen Seite des Radweges ist ein bewachsener Wall bzw. der Sportplatz, also keine Lichtquellen. Sicher fühlt man sich dort nicht. Zur Zeit kommt feuchtes Laub hinzu. Bei uns in Alexandersfeld sind in verschiedenen Straßen alte Straßenlaternen gegen neue ausgetauscht worden. Im Vergleich: Die alten leuchten heller.

Anna Taube
Oldenburg

Ich habe den Artikel mit leichtem Unverständnis gelesen. Sicher, ein helles Umfeld beruhigt und sorgt für eine gefühlt höhere Sicherheit, aber ich gebe zu bedenken, dass wir Menschen nicht alleine auf dem Planeten sind.

Für sehr viele Tiere stellt die sog. Lichtverschmutzung eine erhebliche Störung dar, bis hin zu einer Beeinträchtigung ihres Lebens. Und auch für Menschen ist eine Dauer-Licht-Berieselung nachteilig.

Wenn schon etwas geändert werden soll, dann doch bitte durch intelligente Lichtsteuerung mittels Bewegungsmeldern. Und dort, wo es tatsächlich dunkel ist, hilft mir eine Taschenlampe.

Bernhard Thoben
per E-Mail

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