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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Professor Hans-Rudolf Raab verlässt das Klinikum Oldenburg

16.03.2017

Oldenburg Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab hat überraschend auf eigenen Wunsch das Klinikum Oldenburg verlassen, für das er seit 2002 an der Spitze der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie stand. Der 61-Jährige war im Vorfeld der European Medical School (EMS) einer der Ideengeber für die medizinische Fakultät an der Universität Oldenburg.

In einer knappen Presseerklärung übermittelte das Klinikum am Mittwochnachmittag die sofortige Trennung. Bereits am Mittwoch stand der Chefarzt schon nicht mehr am OP-Tisch. Als Begründung nannte das Klinikum, dass es unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Ausrichtung, aber auch persönliche Gründe für das Ausscheiden gegeben habe.

„Das Krankenhaus bedauert, einen derart qualifizierten und renommierten Mitarbeiter zu verlieren“, heißt es dazu in der Pressemitteilung weiter. Man wünsche ihm für seinen privaten und beruflichen Lebensweg alles erdenklich Gute. Prof. Raab verwies im Gespräch mit der NWZ auf die gemeinsam abgestimmte Erklärung und die darüber hinaus vereinbarte Verschwiegenheit.

Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab war von der Medizinischen Hochschule Hannnover (MHH) an das Oldenburger Haus gekommen und hatte die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie in den vergangenen Jahren ausgebaut. Er war Mitglied im Gründungsausschuss der European Medical School (EMS) und von 2012 bis 2016 Prodekan im Gründungsdekanat. Erst im Januar war Raab mit der Universitätsmedaille ausgezeichnet worden, und Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper hatte ihn als Initiator der Universitätsmedizin in Oldenburg gelobt und von seiner hohen wissenschaftlichen und klinischen Expertise gesprochen. In einer Stellungnahme bedauerte die Universität am Mittwoch Raabs Ausscheiden.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Reto Weiler, Oldenburger Neurobiologe und Rektor des Hanse Wissenschaftskollegs, hatte sich Raab immer für den Neubau einer Universitätsklinik in Wechloy ausgesprochen.

Während der Klinikdirektor der Allgemein- und Viszeralchirurgie auf eigenen Wunsch das Klinikum verlässt, hatte sich das Haus vor vier Wochen vom Chefarzt der Herzchirurgie getrennt. Um die Patienten macht sich Medizinischer Vorstand Dr. Dirk Tenzer keine Sorgen. „Unsere Mannschaft ist so gut aufgestellt, dass die Versorgung unserer Patienten sichergestellt ist.“

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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