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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Arbeitsmarkt: Projekt für Langzeitarbeitslose erhält Unterstützung

15.06.2012

OLDENBURG Arbeitslosenprojekt in Nöten: Das Projekt „Unter einem Dach“, das die Manufaktur Neustart in der Hauptstraße betreibt, gehört zu jenen Einrichtungen, die von den Mittelkürzungen der Agentur für Arbeit betroffen sind. Bis zu 20 Männer und Frauen im Hartz-IV-Bezug werden hier in drei verschiedenen Manufakturen – Holz, Textil und Fahrrad – auf einen künftigen Einsatz auf dem Arbeitsmarkt vorbereitet. Es handelt sich nach Angaben der Betreiber George Golz und Marie Wilkens um Langzeitarbeitslose zwischen 20 und 62 Jahren, die mit psychischen Problemen und anderen Einschränkungen belastet sind.

Die seit Beginn des Jahres geltenden Kürzungen bedrohten die Manufaktur inzwischen in ihrer Existenz, heißt es in der Pressemitteilung des Projekts. Auf der Plus-Seite stehen zurzeit Aufträge der Stadt Oldenburg und Spenden von Handwerksbetrieben.

Doch da ist noch Luft nach oben, meinen die Organisatoren des Projekts „GO“ (Gemeinsam in Oldenburg), die in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat Oldenburg (PRO) seit einigen Monaten daran arbeiten, einen virtuellen Marktplatz zu schaffen. Auf dieser Plattform im Internet sollen sich soziale Projekte und Vereine mit ihrem Bedarf präsentieren, damit Spenden aus der Wirtschaft und von Privatleuten nicht zum Großteil immer wieder bei den selben Adressaten landen.

„Es geht dabei nicht um finanzielle Mittel, auch wenn die sicher gern angenommen werden“, sagt GO-Sprecher Wolfgang Weinert. „Es geht vielmehr darum, in „kleinen“ Dingen auszuhelfen. An der einen Stelle werden etwa Schreibtische oder Stoffe gebraucht, während an der anderen Stelle eine helfende Hand für eine kleine Bauleistung nötig wäre.“

Das Projekt „Neustart“ passt in diese Überlegungen, weil es – wie die Betreiber berichten – seine Kosten zum Teil durch den Verkauf von recycelten oder selbst produzierten Kosten erwirtschaftet.

Wie die durch „GO“ vermittelte Kooperation funktioniert, bewies sich jetzt am Beispiel eines Papenburger Möbel-Herstellers, der in den inzwischen 40 auf der Internetplattform um Unterstützung werbenden Institutionen auf „Neustart“ aufmerksam wurde – und Platten und Stuhlbeine lieferte. Die konnten für Großserien nicht mehr verarbeitet werden oder waren übrig geblieben. Aus diesen Materialien können in der Manufaktur hingegen neue Produkte entstehen.

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Informationen über „Go“ finden sich – mit einer ersten Version des interaktiven Stadtplans unter

 @   http://www.go-oldenburg.de

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
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