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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Projekt Rentenvorsorge“ trifft bei Kaserne ins Ziel

09.08.2012

OLDENBURG Das Unternehmen „Projekt Rentenvorsorge OHG“ aus Langenhagen bei Hannover wird aller Voraussicht nach neuer Besitzer der Donnerschwee-Kaserne. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) bestätigte am Mittwoch entsprechende Informationen der NWZ . Das Unternehmen hatte sich im Bieterverfahren für die Bundesliegenschaft mit dem höchsten Angebot durchgesetzt (NWZ  berichtete). Nach Angaben der stellvertretenden Büroleiterin der Bima in Oldenburg, Wera Buhr, verhandele man mit den Langenhagenern zurzeit über die Modalitäten des Kaufvertrags. Unterschrieben sei er noch nicht.

Der Geschäftsführer des „Projekts Rentenvorsorge“, Gerald Breschke, wollte am Mittwoch auf NWZ -Anfrage nichts zu dem Kauf der Kaserne sagen. „Ich kann Ihnen keine Auskunft dazu geben. Wir sprechen grundsätzlich nicht über Projekte, die wir angekauft haben oder auch nicht“, sagte er.

Die „Projekt Rentenvorsorge OHG“ beschäftigt sich nach den Angaben von der Unternehmenshomepage seit 2006 mit dem Kauf von Gebäuden und deren Sanierung und Umnutzung, um die Wohnungen dann zu verkaufen. Gesellschafter sind die Wirtschaftscontor Mitteldeutschland GmbH & Co. KG und die Nordland Investment GmbH in Langenhagen bei Hannover. Bisherige Projekte des Unternehmens sind etwa das Garnisons-Areal in Potsdam, mehrere Projekte in Magdeburg und Leipzig sowie in Berlin-Karlshorst.

Die Bima hatte nach eigenen Angaben die Angebote für die Kaserne rein nach wirtschaftlichen Kriterien bewertet. Die Langenhagener haben demnach schlichtweg am meisten Geld geboten. Wie viel die Bima bei dem Verkauf erlöst, ist bislang nicht mitgeteilt worden. Angestrebt worden war ein Kaufpreis von 4,5 Millionen Euro.

Für das Kasernenareal besteht noch kein Bebauungsplan. Nach einer Machbarkeitsstudie ist die Liegenschaft aufgrund Lage und Struktur für Wohn- und Mischnutzung geeignet. Angesichts der großen Nachfrage an innenstadtnahen Wohnungen favorisiert die Stadt vorrangig Wohnnutzung und hat dies in einem neunseitigen Eckpunktepapier festgelegt.

Danach ist ein Mix aus unterschiedlichen Wohnungstypen (Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser) und Wohnformen (Familien, Generationswohnen, Senioren und Studenten) gewünscht. Ferner möchte die Verwaltung Angebote für Menschen mit Behinderung realisiert sehen. Überdies wird an Wohnungen für etwa 60 Asylbewerber gedacht.

Zu den acht Bietern hatte auch ein Oldenburger Konsortium aus GSG, dem Bauunternehmen Freytag & von der Linde und dem Projektentwickler Kubus Immobilien gehört. Deren Kaufpreisangebot hatte sich auch am Bau bezahlbarer Mietwohnungen orientiert.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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