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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Protest der Mittelständler nachvollziehbar

01.09.2015
Betrifft: „Löschau will an neuem Standort wachsen“, (NWZ  vom 14. August)

Tja, was soll ich sagen, es ist immer wieder schlimm, was sich „unsere“ Verwaltung so erlaubt. Da wäre das Beispiel „Globus-Baumarkt“ in Oldenburg-Wechloy, was war das ein Kampf für ein paar qm mehr Fläche, dieses ewige Hin und Her, einfach nicht auszuhalten. Jetzt mit der Firma Löschau als weiteres Beispiel, es ist nicht zu ertragen, und ich als Bürger bin immer wieder sehr sehr verärgert und böse auf dieses so weltfremde und unwirkliche Gebaren.

Liebe Verwaltungsmitarbeiter, seid doch froh, dass mehr Steuern ins Stadtsäckel kommen und ihr dort in der Verwaltung nicht selbstständig seid, denn selbstständig sein bedeutet volles Risiko mit allen Querschlägen, die so eine Tätigkeit ausmacht. Die dort im Rathaus Sitzenden bekommen doch schließlich vom Steuerzahler ihr monatliches Entgelt ohne irgendwelche Risiken, und wenn mal wieder etwas verbockt wurde, herrscht das Schweigen im Walde, so wie immer.

Keiner ist verantwortlich, wenn es darauf ankommt, aber dem Selbstständigen an sich dicke Brocken zwischen die Füße werfen, das geht! (...) Beispiele gibt es noch sehr viele.

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Ein sehr verärgerter Bürger Klaus Wagner, der auch einmal selbstständig war und sehr stark mitfühlen kann.

Klaus Wagner Oldenburg

Die Fläche eines „halben Schlossgartens“ (das heißt jedes Jahr circa 80 000 qm) mehr oder weniger planlos zu versiegeln, scheint ja auch angesichts der „ergänzenden Vorschriften zum Umweltschutz“ des § 1a Baugesetzbuch für hiesige Verantwortliche kein Problem zu sein.

Warum allerdings gerade im Bereich des Handels mit einem sogenannten Einzelhandelsentwicklungskonzept einer baulichen Erweiterung ein Riegel vorgeschoben werden soll, ist nicht verständlich. Der Aufschrei der Mittelständler ist nachvollziehbar.

(...) Händler sind auch Bürger, hier sogar direkt Betroffene, und ich muss schlussfolgern, dass die Händler nicht gefragt, geschweige denn eingebunden wurden. Wenn erst „nachher“ Gespräche geführt werden, dann hat es doch vorher keine gegeben. (...)

Wenn Löschau den Melkbrink verlässt, ist Platz für, welch Wunder, Investorenwohnungsbau. Ob allerdings ein „Konzept“ ohne Satzungskraft als Rechtsgrundlage für eine Ablehnung eines bauordnungsrechtlichen Löschau-Erweiterungsantrags dienen kann, bezweifele ich.

Wer wie ich als gebürtiger Oldenburger noch die düstere Fußgängerbrücke am Ende der Peterstraße benutzen musste, um über die Gleise zum Kramermarkt zu kommen(...), der weiß um die Notwendigkeit von guter Weiterentwicklung.

Verbesserungen der Infrastruktur aus der Vergangenheit sind aber nicht zu verwechseln mit einer zum Konzept erhobenen Struktur der baulichen Vereinheitlichung und Langeweile. Hat Oldenburg in den letzten Jahren gewonnen? Ja, für mich an städtebaulicher Gesichtslosigkeit, nein, für andere, weil sie die Stadt Oldenburg an sich, und auch sonst nicht anders kennen. Wenn Löschau den Melkbrink verlässt, fehlt der Straße ein Stück Vielfalt.

Manfred Murdfield Oldenburg

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