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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Raiffeisenbank-Konten nicht mehr gratis

17.06.2016

Oldenburg Die Raiffeisenbank Oldenburg hat 2015 einen Jahresüberschuss nach Steuern von 3,173 (2014: 4,49) Millionen Euro nach Steuern verbucht. Das teilten die Vorstände Heiko Frohnwieser und Thorsten Schwengels am Mittwochabend in der Vertreterversammlung der Bank in der Weser-Ems-Halle mit. Die Genossenschaftler der Bank erhalten wie im Vorjahr 5 Prozent Dividende (rund 228  900 Euro), rund 2,9 Millionen Euro fließen in die Rücklage der Bank. Dieser Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat wurde von den Vertretern einstimmig gebilligt.

Die Bilanzsumme der Bank stieg von 599 auf 639 Millionen Euro. Das Eigenkapital der Bank liegt inzwischen bei 47 Millionen Euro. Das sei „angemessen, aber unterdurchschnittlich“, zitierte Aufsichtsratsvorsitzender Jan-Gerd Eilers das Testat der Wirtschaftsprüfer vom Genossenschaftsverband. Die Bank kann erst seit 2010 wieder komplett über die Überschüsse verfügen und das Eigenkapital aufstocken. Bis dahin musste die Bank Raten für 14,7 Millionen Euro zurückzahlen, die sie 2003 wegen problematischer Firmenkredite beim Sicherungsfonds aufnehmen musste.

Mehr Kredite vergeben

Wie alle Kreditinstitute leidet auch das Geschäft der Raiffeisenbank unter den Niedrigzinsen. Obwohl die Ausleihungen an Firmen- und Privatkunden um 2,6 Prozent auf 430 Millionen Euro stiegen, gingen die Zinserträge von 19 auf 17,3 Millionen Euro zurück. Der Zinsüberschuss blieb dennoch mit 12,3 Millionen Euro die zentrale Ertragsquelle der Bank. Für 2016 erwartet der Vorstand erneut ein leicht rückläufiges Ergebnis. Die Kundeneinlagen der Bank wuchsen 2015 um 8,2 Prozent auf 475 Millionen Euro. Größte Investition der Bank ist mit 2,1 Millionen Euro der Teilneubau der Zentrale an der Hauptstraße in Eversten.

Wie Frohnwieser weiter mitteilte, hat die Bank angesichts der Serie von Automatensprengungen ihre SB-Einrichtungen einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen und nachgerüstet. „Wir sind da jetzt gut aufgestellt“, sagte er. Angesichts sinkender Zinserlöse habe die Bank zudem keine kostenlosen Girokonten mehr im Angebot, sondern mehrere kostenpflichtige Kontenmodelle, sagte Frohnwieser. 9000 der 21 573 Kunden hätten bislang ein Gratiskonto gehabt, 91 von ihnen hätten wegen der Änderung gekündigt.

Wechsel im Aufsichtsrat

Die Bank, auch in Bad Zwischenahn und Wiefelstede tätig, beschäftigt derzeit 118 Mitarbeiter und sieben Auszubildende. Im Aufsichtsrat gab es einige Veränderungen. Der Immobilienkaufmann und Bauunternehmer Lambert Lockmann, seit 1998 Aufseher bei der Bank, schied turnusgemäß aus und konnte aus Altersgründen nicht wiedergewählt werden. Zudem schied Landwirt Dirk Boltes aus. Beide kommen aus Eversten. Die Vertreter wählten Birgit Riechert (Geschäftsführerin der Wäscherei Schwarting) und Helmuth Will (Geschäftsführer der Domicil-Seniorenheime) als Nachfolger. Für eine weitere Periode wurde Rolf Oeljeschläger (Bad Zwischenahn) bestätigt.

Als Gastrednerin berichtete Dr. Antonia Rados, Chefreporterin Ausland bei RTL, über Geschichte und Gegenwart der arabischen Welt und ihre Konflikte. Sie lieferte einsichtige Gründe für den heutigen Zustand mit all seinen Krisen und benannte die Verantwortung der westlichen Welt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Ihrer Meinung nach werden sich die Türkei und der Iran im Nahen Osten als Führungsmächte etablieren.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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