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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Investition: Vierol will in Rastede hoch hinaus

08.07.2020

Rastede /Oldenburg Es ist keine Selbstverständlichkeit, in Corona-Zeiten zu investieren – noch dazu, wenn man in der Autobranche tätig ist. Und doch tut die Vierol AG genau das. Im Gewerbegebiet am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord in Rastede-Loy errichtet der Oldenburger Autoteile-Spezialist direkt an der Bundesstraße 211 ein neues Logistikzentrum. Am Dienstag wurde im Beisein von Christian Wulff, Bundespräsident a.D. und Niedersächsischer Ministerpräsident a.D., offiziell der Grundstein für die 20-Millionen-Euro-Investition gelegt.

„Wer eine Idee pflanzt, darf ihr Wachstum nicht fürchten“, gab die Vierol-Vorstandsvorsitzende Mirja Viertelhaus-Koschig das Leitmotto vor. Natürlich seien es besondere Zeiten, doch man müsse auch positiv nach vorn schauen. Mit dem neuen Logistikzentrum „erwarten wir einen deutlichen Wettbewerbsvorteil“, sagte sie. Das Unternehmen setze auf weiteres Wachstum und darauf, „die Kundenwünsche noch besser erfüllen“ zu können.

Das neue Logistikzentrum, das im zweiten Quartal 2021 fertig sein soll, entsteht auf einem rund 20 000 Quadratmeter großen Grundstück nur rund 600 Meter vom bestehenden Logistiklager entfernt. Die Hälfte der Grundstücksflächen werden zwei Hallen einnehmen. Die schon vom beauftragten Bauunternehmen Walter Hellmich errichteten Stahlbetonträger zeugen davon, dass Vierol mit dem nahezu CO2-neutralen Lager hoch hinaus will. Mehr als 20 Meter hoch wird eine der beiden Hallen.

„In unserem bestehenden Lager haben wir die Kapazitätsgrenze erreicht und konnten dort nicht mehr erweitern“, begründet Viertelhaus-Koschig die Notwendigkeit des Neubaus. Das bisherige, 2005 errichtete, Logistiklager soll zu einem Dienstleistungszentrum für Produktentwicklung und Qualitätssicherung ausgebaut werden.

Damals, vor 15 Jahren, bei der Grundsteinlegung des ersten Vierol-Logistiklagers, war auch Christian Wulff zu Gast. Für den Alt-Bundespräsidenten schloss sich folglich bei der Grundsteinlegung am Dienstag ein Kreis.

Während einer Feierstunde, die Corona-bedingt in kleinerer Runde stattfand, würdigte Wulff sowohl die Vierol AG als auch die hiesigen mittelständischen Familienunternehmen und den Standort Deutschland insgesamt. „Vierol hat den Aufstieg der Automobilindustrie früh erkannt“, sagte er. Schon mit dem Namen „Vierol“ – Viertelhaus Oldenburg – gebe das Unternehmen ein klares Bekenntnis zur Region ab und behalte trotzdem stets die Welt im Blick, wie die 125 Länder zeigten, in die Vierol Teile liefere.

Es lohne sich, sich solche Erfolgsgeschichten immer wieder vor Augen zu führen. „Wir hätten durchaus mehr Anlass, stolz auf unser Land zu sein“, meinte er. Und ein Erfolgsfaktor dieses Standorts seien auch ihre Familienunternehmen. Familienunternehmen seien über Generationen angelegt und nicht auf den nächsten Quartalsbericht.

Dem Ammerländer Landrat Jörg Bensberg war indes ein Detail bei der Grundsteinlegung aufgefallen. Die Grundsteine bei Vierol hätten Namen getragen: „Fleiß, Mut, Erfolg, Weitsicht, Verantwortung.“ Alles Tugenden, die sowohl das Unternehmen als auch die Familie verkörpern würden und solche Investitionen erst ermöglichten – selbst in Corona-Zeiten.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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