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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wetter: Regen reißt Loch in Freibadmauer

18.09.2015

Nadorst Das war wohl einfach zu viel Wasser fürs Freibad Am Flötenteich: Ein Stück der Mauer, die das Schwimmbadgelände zum Flötenteich hin abgrenzt, ist abgebrochen. „Auslöser sind die starken Regenfälle der vergangenen Tage“, erklärte Nina Wasilewski, Pressesprecherin der Bäderbetriebsgesellschaft, der NWZ  am Donnerstag auf Nachfrage. Damit bestätigte sie die ersten Untersuchungsergebnis von Bäderbetriebsleiter Timo Ukena. Vermutlich seien die Steinplatten von dem vielen Wasser unterspült worden.

Die Mauer habe sowieso schon „etwas Schieflage“ gehabt, so Wasilewski. „Das wurde aber regelmäßig nachgemessen“, betonte sie. Am kommenden Montag soll nun eine Fachfirma genau überprüfen, wie der Schaden entstanden ist und welche Auswirkungen er hat.

Ein Blick in die Stadtgeschichte zeigt, wie eng das Freibad mit dem Flötenteich verbunden ist (Quelle: „Oldenburger Sportgeschichte“, Matthias Schachtschneider). 1940 wurde (mit Einsatz von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen) die Umgehungsstraße gebaut. Sand dafür entnahm man von einem Grundstück zwischen Flötenstraße und Rennplatzstraße. So entstand hier der Flötenteich. Er wurde noch während der Kriegszeit als Badesee genutzt.

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Nach dem Krieg wollten zunächst private Investoren das Areal zu einem Naherholungsgebiet ausbauen. Auch die Stadt Oldenburg hatte Interesse an dem Gelände, das der Bundesstraßenverwaltung gehörte. Die wollte aber nicht verkaufen. Das änderte sich erst 1954. Damals wurde der Aufbau der Bundeswehr vorbereitet. Und als die Stadt sich bereit erklärte, das Bad am Flötenteich auch für die Soldaten zur Verfügung zu stellen, kam es zum Verkauf.

Der damalige Stadtbaurat Horst Neidhardt bekam den Auftrag, einen Plan für das Schwimmbad am Flötenteich auszuarbeiten. Die Bürgervereine Nadorst-Bürgeresch und Ohmstede machten Druck. Sie wollten ein „Freibad Nord“ – die Flussbadeanstalt an der oberen Hunte gab es seit 1877. Es gelang, Rat und Verwaltung im April 1955 zur Ausschreibung eines 1. Bauabschnittes zu bewegen. Neben einem 25 mal 25 Meter großen Betonbecken, einem einfachen Umkleidegebäude und einer Wasseraufbereitungsanlage wurde eine Schutzmauer zum Flötenteich gebaut – für etwa 170 000 DM.

Eröffnet wurde das Bad am 30. Juli 1955. Die Erweiterung um das 50-Meter-Becken und das Sprungbecken erfolgte 1964. 1980 kam das Kinderbad mit Rutsche hinzu. 1993 wurde groß saniert. Eine spektakuläre Neuanschaffung gab es 2009: das Wasserkatapult „Watersplash“ für 60 000 Euro. Das fiel aber immer wieder aus. Dieser Kostenverursacher wurde, wie berichtet, in diesem Jahr abgebaut.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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