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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Schenker langt beim Ausbau richtig hin

15.07.2016

Oldenburg Die Aufwertung für den Standort Oldenburg der Bahn-Tochter Schenker wird deutlicher ausfallen als zunächst kommuniziert: Die Fachzeitung „Deutsche Verkehrs Zeitung“ (DVZ) berichtete jetzt, dass der Standort an der Holler Landstraße von heute 1500 auf 6000 Quadratmeter ausgebaut wird. Schenker-Sprecher Thorsten Meffert bestätigte diese Zahlen auf Anfrage der NWZ .

Wie berichtet, will Schenker die Landverkehr-Geschäftsstelle Bremen Mitte 2017 schließen und die dortigen Aktivitäten in den Oldenburger Standort integrieren. In Bremen bleiben soll die Bearbeitung von Luft- und Seefracht. Die Landverkehre – also LKW-Fracht, Paketdienst und Stückgut – werden künftig für den Bremer Wirtschaftsraum in Oldenburg abgewickelt und organisiert. Deswegen werde in Oldenburg in Büro- und Umschlagfläche investiert, so Meffert. Die Planungen laufen, seien aber noch nicht abgeschlossen, ergänzte er auf Anfrage der NWZ . Nach Angaben von Meffert sind an den beiden Oldenburger Schenker-Standorten Donnerschweer Straße und Holler Landstraße derzeit 116 Mitarbeiter beschäftigt. Der Zuwachs an Aufgaben werde voraussichtlich einen erhöhten Personalbedarf bedingen, über konkrete Zahlen könne das Unternehmen zum heutigen Stand noch nichts sagen.

Bereits 2008 hatte Schenker in Oldenburg groß investiert: Zwölf Millionen Euro flossen in den Neubau am Osthafen (neben Ikea). Dabei hatte es zuvor Überlegungen auf Konzernebene gegeben, das Nordwest-Geschäft in Bremen zu konzentrieren. „Die guten Zahlen Oldenburgs, die Wachstumsaussichten – fünf bis zehn Prozent pro Jahr – und die Nähe zum Kunden haben den Ausschlag gegeben“, sagte Bernhard Neemann, damals Leiter der seit 1974 an der Donnerschweer Straße bestehenden Schenker-Niederlassung Oldenburg, 2008 zur Entscheidung für die Huntestadt. Heute begründet Unternehmenssprecher Meffert die Entscheidung, in Oldenburg zu investieren, unter anderem so: „Wir haben unser Netzwerk analysiert und nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht. Oldenburg ist ein wichtiger und strategischer Knotenpunkt in unserem Landverkehrs-Netzwerk in Deutschland.“

Und so ordnet Vorstandsvorsitzender Kurt Leidinger das neue Regionalkonzept und die Investition in Oldenburg ein: „Bremen ist und bleibt einer unserer Schwerpunkte in der Kontraktlogistik sowie für die Luft- und Seefracht. Der gesamte Raum Oldenburg/Bremen wird durch diese Investition gestärkt und zum Nutzen unserer Kunden optimiert.“ Und weiter: „Durch die Strategie der Netzwerkstraffung erreichen wir eine bessere Verkehrsverdichtung. Diese ermöglicht einen flexibleren Service gegenüber unseren Kunden und darüber hinaus auch eine nachhaltige CO2-Reduzierung.“

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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