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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Schienenbusse als Alternative – ein Für und Wider

24.10.2017
Betrifft: „Mit dem Schienenbus in die Innenstadt“ (NWZ vom 10. Oktober) und „Nostalgische Zeitreise mit der Bahn“, Kommentar „Nicht aus dem Blick verlieren“ von Thomas Husmann (NWZ vom 12. September)

Ich habe mich gefreut, dass jemand die Lage bei uns in Oldenburg so sieht wie ich.

Genau wie Sie bin ich dafür, dass in Ofenerdiek ein Haltepunkt für Nord-West Bahnen und andere Züge eingerichtet wird.

Folgende Argumente sprechen nach meiner Meinung dafür:

1. Die Straßen, die in die Stadt führen, verstopfen durch die Autos immer mehr.

2. Durch den Zug ist man innerhalb von ungefähr fünf Minuten in der Stadt.

3. Für manche Schüler (auch mich) ist es besonders in den Wintermonaten gefährlich, über die glatten Straßen ins Stadt-Zentrum zu gelangen.

4. Auch wenn man in diesem Punkt sagen könnte, dass die Schüler ja mit dem Bus fahren könnten. Der Nachteil hierbei ist aber, dass die Busse in unpassenden Zeiten fahren und das sie besonders im Winter überfüllt sind.

5. Hätte man einen Haltepunkt in Ofenerdiek, könnte man fast ganz Oldenburg schnell erreichen. Optimal wäre in diesem Punkt ebenfalls, dass auch (wie Sie in der Zeitung berichtet hatten) ein Bahnhof im südlichen Teil von Oldenburg existiert.

Zu den Parkplätzen wollte ich noch sagen, dass Stadt und Bahn kooperieren müssen. Zum Beispiel: Die Stadt kümmert sich um den Vorplatz (das Wäldchen) des Haltepunktes und die Bahn um den Bahnsteig. Dann bekommen beide die Hälfte des Gewinnes; so könnte man klarkommen. Oder die Bahn kauft das Gelände und muss sich dann halt selbst darum kümmern. Ich hätte auch eine Idee, wie man die Gleise legen könnte:

Vielen Dank, dass Sie sich für unsere Stadt so einsetzen!

Nicolai Weniger (11)
Oldenburg

 Was als verlockender Plan angepriesen wird, erscheint mir doch eher schwerfällig. Denn wo sollen die Fahrgäste in der Innenstadt aussteigen? Doch nur am Bahnhof, von wo ein guter Fußweg in die eigentliche Innenstadt zurückzulegen ist.

Viel lohnender wäre es meines Erachtens, das bestehende Netz der VWG zu nutzen und durch entsprechende Angebote an z.B. Rentner, Pendler (Park and Ride) und weitere Bevölkerungsgruppen in Form von preisgünstigen Monats- oder Jahreskarten für dieses Angebot zu interessieren.

Dadurch würde das VWG-Netz besser ausgelastet und der Individualverkehr verringert. Die Fahrgäste hätten das breit gefächerte Angebot an bestehenden Haltestellen zur Verfügung.

Das Geld für die Ertüchtigung von Bahnhaltepunkten und die Aktivierung von Schienenbussen (und eine Machbarkeitsstudie!) könnte anderweitig zur Verfügung stehen.

Gerhart Krutschinna
Oldenburg

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