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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wettbewerb für Neubau der Cäcilienbrücke gekippt

25.04.2014

Oldenburg Erfolg für die Befürworter einer Sanierung der Cäcilienbrücke: Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen kippt den Wettbewerb für einen Neubau des Bauwerks. „Wir werden den Wettbewerb aufheben“, kündigte Rüdiger Oltmanns gegenüber der NWZ  an. Amtsleiter Torsten Stengel sicherte nach Angaben der Grünen dem Bundestagabgeordneten Peter Meiwald (Grüne) zu, so gut wie möglich den optischen Erhalt anzustreben.

Oltmanns, beim WSA Bremen für Bau und Unterhaltung zuständig, teilte mit, das Amt werde zunächst die Möglichkeit einer Sanierung prüfen. Das WSA will die in den vergangenen Wochen stark diskutierte Idee von Fachleuten auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit hin untersuchen lassen. Bis wann Ergebnisse vorliegen, ist offen. Auch wie es nach Abschluss der Prüfung weitergeht, konnte Oltmanns nicht sagen.

Forderung des Rates

Mit der Ankündigung kommt das WSA einer Forderung aus dem Rat der Stadt und der Öffentlichkeit nach (NWZ  berichtete). Fachleute um Architekt Gregor Angelis hatten vorgeschlagen, die Technik zum Heben und Senken aus den Brückentürmen herauszunehmen und auf Hydraulikanlagen unter der Brücke zu verlagern. Die Türme könnten dann saniert werden. Einen ähnlichen Vorschlag hatte bereits im vergangenen Jahr der Oldenburger Uwe Röver im NWZ-Leserforum unterbreitet.

Grüne zufrieden

Das WSA hatte in der Vergangenheit betont, ein Erhalt der Brücke sei nicht möglich und sich auf entsprechende Gutachten berufen. In einem Wettbewerb sollten Büros Ideen für eine neue Brücke präsentieren. Bei einer Bürgerversammlung Ende März war das Vorgehen auf breiten Widerstand gestoßen.

Die Kandidatin der Grünen für die OB-Wahl, Marion Rieken, begrüßte den Schwenk des WSA: Zum einen funktioniere das Wahrzeichen rein technisch, zum anderen bleibe den Bürgern „ein wichtiges Element innenstädtischer Identifikation“ erhalten. Grünen-Fraktionssprecher Sebastian Beer betonte, das WSA sei dem Antrag des Rates gefolgt und habe die Beschlussvorlage umgesetzt. „Nun können alle zufrieden sein.“

Täglich überqueren 9000 Fahrzeuge die Brücke. Bis zu 4500 Binnenschiffe passieren die Stelle jährlich. Das regelmäßige Heben und Senken der Brücke hat den Türmen schwere Schäden zugefügt.

An diesem Montag (17 Uhr, Tech. Rathaus) beschäftigt sich der Verkehrsausschuss mit der neuen Entwicklung.

Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101

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