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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Immobilie: „Schlaues Gesamtpaket“ nötig

12.05.2017

Oldenburg Die Bauwerkhalle hat sich als Forum für Baukultur bewährt; die Erfolge sollten nicht durch einen Verkauf der Immobilie an die Gemeinnützigen Werkstätten gefährdet werden: Dieses Ansinnen hat die Bezirksgruppe Weser-Ems/Oldenburg im Bund Deutscher Architekten in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Jürgen Krogmann formuliert. Die Architekten unterstützten „inklusive Ansätze“, aber die bestehenden Nutzungen sollten nicht über Bord geworfen werden. Sinnvoll sei eine Gesamtstrategie, die mehrere Aspekte berücksichtige, heißt es in dem Brief, den der Vorstand (Alexis Angelis, Lars Frerichs, Claudius Grothoff und Stefan Henckel) unterzeichnet hat.

Der Bauwerk e.V. organisiere ein Programm, das überregional wahrgenommen werde. Die Halle sei ein Ort der Diskussion, des Austauschs und des Netzwerkens. Architektur und Bauen schärften nicht nur das kulturelle Profil der Stadt, sondern seien auch ein „entscheidender Wirtschaftszweig“. Die Stadt solle bei der Veräußerung der Liegenschaft“ strategisch vorgehen, um sich keine Entwicklungschancen zu verbauen“. Erforderlich sei ein „schlaues Gesamtpaket“.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wiederholte seine Einschätzung, das Kaufangebot der Gemeinnützigen Werkstätten sei eine gute Chance für die Zukunft der Bauwerkhalle. „Das Gebäude ist in einem schlechten baulichen Zustand und kann sicherlich nicht dauerhaft so bleiben“, sagte Krogmann der NWZ. Die Zuschüsse, die die Werkstätten erhielten, mache „das Projekt erst möglich“.

Die Werkstätten hatten der Stadt ein Kaufangebot für die Bauwerkhalle unterbreitet. Die Verwaltung berechnet derzeit den Verkehrswert. Sobald das Kaufangebot bewertet wurde, will die Stadt das Thema in die Fachausschüsse bringen. Geplant ist die Eröffnung eines italienischen Restaurants; Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen sollen entstehen.

Der Bauwerkverein, der die Halle von der Stadt gepachtet hat, will die Räume hingegen weiter für seine Arbeit nutzen.

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