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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

ärger über Verwüstung: Schullandheim Bissel sauer auf Stadt Oldenburg

16.01.2016

Oldenburg Die Stadt hat Kleinholz gemacht und eine Schneise der Verwüstung durch den Wald auf dem Gelände des Schullandheims Bissel im Landkreis Oldenburg gezogen. Zumindest sehen das Heiko Pannemann und Uwe Grimme so, die im Umweltausschuss als Vertreter des Stiftungsvorstands Schullandheim Bissel am Donnerstagabend anhand von Bildern die Zerstörungen dokumentierten.

Uwe Ahlers vom städtischen Umweltamt der Stadt, das die Durchforstung des Waldes durch Mitarbeiter des Landesforstamtes in Auftrag gegeben hat, rechtfertigte die Aktion. Gleichwohl entschuldigte er sich für den mangelnden Informationsfluss. Der Stiftungsvorstand war vorab nicht informiert worden.

Der Fachdienstleiter Stadtgrünpflege rechtfertigte die Durchforstung mit der Sicherung einer nachhaltigen Holzproduktion, wodurch auch das Waldökosystem als Lebensraum einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt erhalten bleibe.

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Etwa fünf Hektar Wald sind am Schullandheim durchforstet worden, teilte Ahlers weiter mit. Überwiegend sei der etwa 50 Jahre alte, zu dicht stehende Kiefernbestand im Südwesten des Waldes bearbeitet worden, der an einigen Stellen mit Birken sowie japanischen Lärchen gemischt ist. Ebenso wurde der am Weg stehende Bestand aus Birken, Kiefern, Eichen und Buchen durchforstet und insbesondere die aus den USA stammende spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina; Neophyt, die sich zunehmend ausbreitet) gefällt.

Vorwiegend seien schwache, kranke und eng stehende Bäume herausgenommen worden, meine Ahlers. Durch den stärkeren Lichteintritt könne sich nun der Unterwuchs besser entwickeln.

Für Uwe Grimme ist das ein schwacher Trost. Ihm sei die Arbeitsgrundlage für seine Umweltstation entzogen worden, in der Kinder an die Prozesse in der Natur herangeführt worden seien. Elementarer Bestandteil des Schulwaldes sei ein Haselnussstrauch gewesen, der ebenfalls beseitigt worden sei. Umweltdezernentin Gabriele Nießen versprach Ersatz. Zudem sagte sie zu, sich um die Beseitigung der herumliegenden Äste und Sträucher sowie die Herrichtung der Straße zu kümmern.

Das Schullandheim Bissel wurde 1949 auf Initiative von Eltern und Lehrern der beiden Schulen Röwekamp und Heiligengeisttor gegründet. Es befindet sich in einem 32 Hektar großen Wald, von dem 24 Hektar der Stadt gehören.


Weitere Informationen unter   www.schullandheim-bissel.de 
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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