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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Radschnellweg nach Bremen kommt nicht in Tritt

24.01.2017

Oldenburg Der Verkehrsgerichtstag tagt bald wieder in Goslar und dessen Präsident hat die Richtung vorgegeben: „Im Prinzip passen Rad- und Autoverkehr nicht zusammen“, stellte Kay Nehm, der ehemalige Generalbundesanwalt, vorab fest. Das Ziel könne nur sein: „Getrennte Radwege mit individueller Verkehrsführung für Radler.“

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Von innen nach außen

Eine Lösung kann der Radschnellweg sein, womit sich jüngst auch der Verkehrsausschuss in Oldenburg beschäftigte. Bereits im Februar 2016 brachte Sebastian Beer für die Grünen-Fraktion das Thema in den Fachausschuss. Es wurde einstimmig beschlossen, „die Stadtverwaltung möge ein Konzept entwickeln für einen Radschnellweg von Oldenburg über Hude, Delmenhorst bis Bremen.“ Zugleich wurde damals die Verwaltung gebeten, den Klärungsbedarf bezüglich Grundstücken, der Kooperation mit Bremen und den Landgemeinden, sowie den geschätzten Baukosten zeitnah vorzustellen.

Die Bitte wurde ignoriert, wie sich gut ein Jahr später im Ausschuss auf Nachfrage der Grünen herausstellte. Stadtbaurätin Gabriele Nießen und Verkehrsamtsleiter Bernd Müller räumten den Zeitverzug ein, verwiesen aber darauf, dass innerhalb des Rad- und Fußverkehrsprogramms 2016 der Blick eindeutig auf innerstädtische Radrouten gerichtet wurde. Dafür werden 90 000 Euro veranschlagt.

Nach Angaben der Verwaltung kommt das Rad jetzt allerdings ins Rollen. In dieser Woche findet ein gemeinsames Gespräch beim Kommunalverbund (KV) Niedersachsen/Bremen in Delmenhorst statt. Hier geht es um die Anforderungen an ein regionales Mobilitätskonzept, welches das Thema Radschnellweg beinhalten soll, durch den KV beauftragt und durch die Metropolregion gefördert wird.

„Der Fachdienst Verkehrsplanung wird dort die Oldenburger Interessen einbringen“, sagt ein Sprecher. Das sind die durchgehende Radverbindung, eine Führung bis in die Innenstädte sowie weitere Anknüpfungspunkte.

Das Land Niedersachsen hält auch für den Bau von Radschnellwegen Fördergelder bereit. Oberstes Ziel ist die Verlagerung des Pendlerverkehrs vom Pkw auf das Fahrrad. Inwieweit eine Radautobahn Oldenburg – Bremen Pendler zum Umstieg von vier auf zwei Räder bewegen würde, ist allerdings nicht hinreichend recherchiert.

Zurzeit werden in Deutschland mehrere Radschnellwege geplant. In Göttingen ist das Verbundprojekt „e-Radschnellwege – Umstiege erleichtern“ vom Bundesverkehrsministerium mit knapp einer Million Euro gefördert worden. Die vier Kilometer lange Strecke führt vom Bahnhof zum Uni-Nordbereich.

Oliver Schulz Redakteur / Kulturredaktion
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