• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Bahn-Pläne: Schon über 1200 Einwände

26.03.2014

Oldenburg Die Pläne der Bahn zum Ausbau der Stadtstrecke haben massenhaft Proteste hervorgerufen. Beim Land sind bis zum 24. März bereits 1220 Einwendungen eingegangen. Sie seien erhoben worden von Oldenburger Bürgern, Wohneigentümern, Vermietern, Gewerbetreibenden und Besuchern, teilte eine Sprecherin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Die Frist für Einwendungen läuft bis 3. April.

Die Einwendungen beinhalten die Sorge vor einer Zerschneidung der Stadt durch Lärmschutzwände. Eingriffe in die Natur, Verschattung der Grundstücke durch die Lärmschutzwand sowie gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund von Schall, Elektrosmog und Feinstaub sind weitere Punkte. Angeführt würden auch Gebäudeschäden durch Güterzug-Erschütterungen, Wertminderung der Grundstücke und Verlust von Mieteinnahmen. Befürchtet würden zudem unzumutbare Wartezeiten vor Schranken und die Erhöhung des Anteils an hochexplosiven Gefahrguttransporten.

An diesem Mittwoch (17 Uhr, PFL, berät der Bahnausschuss über die Einwendungen der Stadt. Alle Fraktionen haben sich grundsätzlich einverstanden erklärt mit der vorgesehenen Marschrichtung: Kritik am Ausbau der Stadtstrecke, Plädoyer für den Bau einer Trasse östlich von Oldenburg und Forderung, das Planfeststellungsverfahren nicht weiterzuführen.

Auch die FDP – bislang stets für einen zügigen Ausbau der Stadtstrecke samt Lärmschutz – unterstützt die Position. Begründung: Es komme jetzt darauf an, Mängel an den Plänen für die Stadtstrecke (u.a. Bahnübergänge) zu beseitigen.

An diesem Donnerstag beraten die Bahninitiativen LiVe und IBO von 15 bis 20 Uhr im PFL und helfen beim Verfassen von Einwendungen.


Infos unter   www.oldenburg.de, „politik“, „ratsinfo“