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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Schon wieder so ein Saustall!

25.04.2017

Ohmstede /Nadorst /Etzhorn /Eversten Sauber war es ja nicht lange am Container-Standplatz am Großen Kuhlenweg. Vor und gleich nach Ostern sah’s hinter und neben den Behältern für Altglas und -kleider mächtig dreckig aus (NWZ berichtete). Und schon wieder flattern den Anliegern Papier und Verpackungsreste in ihre Gärten. Der Wind sorgt schon dafür.

Bekleidung, Elektroartikel, Glas und anderer Unrat wurden hier erneut illegal entsorgt. „Das ist jetzt das dritte Mal innerhalb von drei Wochen“, schimpft Jan Harms, der sich über das Dilemma nicht nur ärgert, sondern darüber auch die Stadtverwaltung sowie die NWZ informiert hat. Am Wochenende war er wieder am Containerplatz und hat Fotos gemacht.

Von der Idee, die Container anders zu platzieren, so dass sie Müllsündern keine Deckung mehr zur Straße hin geben, hält der Ohmsteder aber nichts. Diese Anregung der NWZ soll laut Angaben aus dem städtischen Pressebüro vom Abfallwirtschaftsbetrieb überprüft werden. „Ich bin der Meinung, dass das Areal hinter den Containern verkleinert werden muss, damit die Müllsünder gar keinen Platz haben, den Abfall dort illegal zu entsorgen“, sagt Jan Harms. Er habe das Gefühl, dass die illegale Müllentsorgung in der letzten Zeit zugenommen hat. In einem Brief, der der NWZ vorliegt, bittet der 60-Jährige die Stadtverwaltung, zeitnah für eine Lösung des Standortproblems zu sorgen. „Außerdem ist diese Vermüllung eine Schädigung unseres Ansehens der ,Übermorgenstadt’ Oldenburg“, findet er.

Es riecht schon

Kein Einzelfall. Zu den Stellplätzen, die momentan ebenfalls mehr als üblich verunreinigt sind, gehören auch die am Schellenberg (Kaufpark Kreyenbrück) und an der Käthe-Kollwitz-Straße. Das hatte (wie berichtet) Juliane Goldbeck, Pressesprecherin der Stadt, der NWZ auf Anfrage gesagt. „Bei uns sieht es sehr schlimm aus. Und es riecht bereits“, berichtet eine Nadorsterin, die in der Nähe der Käthe-Kollwitz-Straße wohnt. Das Bild an den beiden Altkleidercontainern am Montagmorgen: Müllsäcke (manche noch geschlossen), Kartons mit Haushaltsabfällen, dazu Regale und Gläser. Die Krönung ist ein Kühlschrank, den man nicht öffnen mag. „Geht der noch“ – hat jemand mit einem Stift an die Seite des ausrangierten Elektrogerätes gekritzelt.

Nach Meinung der Nadorsterin sollten Container, die in solchen Ballungsräumen aufgestellt sind, in einem kürzeren regelmäßigen Zeittakt abgefahren werden. „Das kann man auch mit den Wohnungsvermietern finanziell regeln, die die Kosten dann anteilig auf die Miete schlagen“, so ihr Vorschlag.

Für Abfall zu schade

Am Dachsweg in Eversten gibt es einen anderen Blickwinkel: „Hier ist ein Kleidercontainer, an dem ständig riesige Mengen von allerlei Sachen liegen, die man doch viel sinnvoller zur Caritas oder Diakonie bringen könnte“, so eine Anliegerin. Auch an den drei Glascontainern davor würden ständig Teller und, und, und ... abgelegt. „Schade ist das.“

Sie habe schon oft die Firma, die an dem Kleidercontainer vermerkt ist, per Mail informiert. „Aber auch dann dauert es, bis aufgeräumt wird.“ Am Montag war hier alles sauber. Die NWZ hat’s überprüft.

Manche Mitbürger entsorgen ihren Abfall auch lieber in der Natur – zum Beispiel in Etzhorn. Eine NWZ-Leserin teilt mit: „Am Krugweg liegen seit ein paar Tagen Müllsäcke. Jeder möchte in einer schönen Welt leben, aber man verdreckt sie, ich finde es sehr schade, solche Müllsäcke bei uns zu finden.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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