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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Schülerumzug im August 2015

27.03.2014

Oldenburg Die ersten Wände stehen schon, und jetzt liegt auch der Grundstein. 27,4 Millionen Euro investiert die Stadt in das größte Einzelprojekt der Amtszeit von Oberbürgermeister Gerd Schwandner: die neuen Berufsbildenden Schulen 3 (BBS 3) an der Maastrichter Straße. Sie ersetzen das alte Gebäude, dessen nötige Sanierung noch teurer geworden wäre.

Die Kupferkapsel mit der aktuellen NWZ , Zollstock, Münzen und einer Namensliste der Lehrkräfte der BBS 3 wurde im Beisein von Stadtvertretern, Schulleiterin Hannelore Guthold sowie Klaus Hänsel und Peter Rasche vom Bauunternehmen Goldbeck am Mittwoch in der Mitte der künftigen Markthalle (u.a. mit Floristen und Konditorei) der Großschule versenkt.

Bis zum Herbst soll die wetterfeste Hülle stehen, das Dach des vierstöckigen ersten Gebäudes könnte schon im Mai fertig werden. Dann folgen die weiteren Gebäude und Außenanlagen. Die Fertigstellung ist zum August 2015 geplant. Die Bauzeit hätte dann nur eineinhalb Jahre betragen. Das gewählte Totalunternehmerverfahren soll die Einhaltung des Budget- und Zeitplans sicherstellen. „Goldbeck wird dieses Projekt zum vereinbarten Termin an die Stadt übergeben und den vereinbarten Kostenrahmen einhalten“, so Goldbeck-Prokurist Klaus Hänsel.

Möglich wird die hohe Rohbau-Geschwindigkeit durch die Konzentration auf große Fertigelemente, in die auch schon die Fenster eingebaut sind, erklärte Hänsel. Das Bielefelder Unternehmen hat seit 2006 schon 22 Schulbau-Aufträge erhalten im Volumen von drei bis 62 Millionen Euro. Zurzeit baut Goldbeck an zehn neuen Schulen. An der Maastrichter Straße sind derzeit etwa 30 Arbeiter unterwegs, in den nächsten Monaten wird die Zahl auf 80 bis 90 steigen.

„Die Entscheidung für die BBS 3 war ein breiter Schulterschluss für die Bildung. Das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft, das perfekt zum Standort Oldenburg passt“, sagte Oberbürgermeister Gerd Schwandner. Die Ergebnisse der Investition in diese Schule kämen der Stadt unmittelbar zugute. BBS-Leiterin Hannelore Guthold sieht hier ein „modernes, regionales Kompetenzzentrum“ entstehen, „dessen pädagogisches Konzept einer produzierenden Schule ein Novum in der Geschichte Oldenburgs darstellt“, und das auf vorbildliche Weise gut ausgebildete Fachkräfte hervorbringe. „Das ist eine Investition in die Köpfe und Herzen junger Menschen“, zitierte sie den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. Empfunden werde die Investition „als großzügiges und großartiges Geschenk an die Schulgemeinschaft und die zukünftigen Generationen von Schülerinnen und Schülern und Auszubildenden dieser Stadt, die das Gebäude nutzen dürfen“. Sie freue sich darauf, „das Gebäude mit Leben zu füllen“.

Profil der Schule

Unterrichtet wird in den Schulformen Fachoberschule, Fachgymnasium und Berufsfachschule – unter anderem in den Berufsfeldern Gastronomie, Hauswirtschaft, Ernährung und Agrarwirtschaft.

Der neue Gebäudekomplex wird Fachtheorieräume und Fachräume für Werken, Kunst, Sozialpädagogik, Textil, Krankenpflege, Informatik und Naturwissenschaften beherbergen. Gleich sieben Schulküchen sowie eine Schulbäckerei- und konditorei entstehen an der Maastrichter Straße, zudem Verwaltungstrakte, Veranstaltungsbereiche, eine eigene Kinderkrippe und ein Gewächshaus.

Die Raumfläche liegt bei 8700 Quadratmetern. Unterrichtet werden 3200 Schülerinnen und Schüler von 125 Lehrkräften.

Beschlossen hatte der Rat der Stadt den Neubau der Schule 2010, nicht zuletzt wegen gravierender Sicherheitsmängel des heutigen BBS 3-Standortes an der Willersstraße und Sanierungskosten, die die Kosten des Neubaus überstiegen hätten, so die Stadt.

In das neue pädagogische Konzept einer „produzierenden Schule“ hat sich das Kollegium unter Führung des ehemaligen stellvertretenden Leiters Heinz-Georg Alisch stark eingebracht.

Das Totalunternehmer-Verfahren, das alle Planungs- und Bauleistungen in eine Hand legt, vereint für die öffentliche Hand die Vorteile von Preis- und Leistungswettbewerb mit integriertem Architektenwettbewerb mit dem Ziel der Kostensicherheit und Risikoverlagerung auf den Unternehmer. Kostensteigerungen sollen so ausgeschlossen werden.


Mehr Infos:   www.bbs3-ol.de 
Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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