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07.09.2018

Die Stadtverwaltung hat eine undankbare Aufgabe: Bei der Klävemann-Stiftung wurde schon in Zeiten, in denen die Finanzdezernentin noch nicht Silke Meyn hieß, zu wenig für Sanierung und Fortentwicklung der Immobilien getan.

Nun plagt sich die Dezernentin seit Jahren mit der Quadratur des Kreises: Der Sanierungsstau soll aufgelöst, das Mietniveau so günstig wie bisher bleiben und nichts veräußert werden. Das kann nicht klappen.

Im vergangenen Jahr hatten Gutachter im Auftrag der Stadt einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, wie dem Problem begegnet werden kann: Gebäude, die nicht mehr wirtschaftlich sind, werden abgerissen. Stattdessen entstehen neue Wohnungen, die wirtschaftlich sinnvoll vermietet werden können. Zudem – und daran vor allem entzündet sich Kritik – soll Stiftungsvermögen verkauft werden.

Am Mittwoch im Ausschuss machte Silke Meyn keine gute Figur. Es hilft nichts, unangenehme Debatten hinter verschlossene Türen zu verschieben. Im Gegenteil: Die Stadt muss ihren Plan offensiv gegenüber Mietern und Politik vertreten. Die Öffentlichkeit will überzeugt werden.

Die Probleme der Klävemann-Stiftung sind schwer genug zu lösen. Wenn es gelingen kann, dann durch hohe Transparenz.


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