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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Jahresbilanz: Seniorenhilfe stößt bei der Betreuung an ihre Grenzen

25.11.2011

EVERSTEN Der auf der Mitgliederversammlung der Evangelischen Seniorenhilfe Eversten/Bloherfelde (Evasenio) veröffentlichte Geschäftsbericht für den Zeitraum von Juni 2010 bis Juni 2011 zeigt deutlich einen Anstieg in allen Bereichen auf. Evasenio sei durch die vermehrten Anfragen an Grenzen gestoßen, sagte die Vorsitzende Birgit Pflugrad. Aus diesem Grunde habe man die Sprechzeiten ausgeweitet.

Mehr als 530 Mitglieder weist der Verein mittlerweile auf. Die drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen werden von 28 Ehrenamtlichen im Besuchsdienst und 20 im Fahrdienst unterstützt. Allen dankte Pflugrad für ihr Engagement.

Die Zahl der Vermittlungen von Nachbarschaftshilfen stieg im Berichtszeitraum von 163 auf 191. „Das hat sicherlich den Grund, dass die Hilfesuchenden immer älter werden und somit körperlich auch eingeschränkter. Viele Angehörige leben nicht in Oldenburg, so dass Entlastungsmöglichkeiten von Hilfe und Betreuung im Haushalt gesucht wurde“, berichtete die Diplom-Pädagogin Gundi Pape. Der Hilfebedarf erstreckte sich von der Versorgung und Betreuung alle 14 Tage bis zu mehrmals die Woche. In mehr als 700 Haushalten vermittelte Evasenio Hilfen.

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Kontakt zu Angehörigen

Besonders auffällig ist laut Pape der Anstieg der regelmäßigen Kontakte zu Angehörigen von 199 auf 257. „Viele Angehörige leben nicht in Oldenburg und nutzen Evasenio somit als Kontaktstelle.“ Vermehrt suchten Angehörige die Beratung wegen einer Demenzerkrankung ihres Partners oder Elternteils. „66 Demente haben wir im Berichtszeitraum gezählt. Hier waren besonders Informationen über die Krankheit und über zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten gefragt“, berichtete Gundi Pape.

Dieser Anstieg hat Evasenio dazu bewogen, eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Leben mit Demenz“ zu organisieren, die mit regem Interesse wahrgenommen wird. Allein bei der Eröffnungsveranstaltung im September kamen 195 Besucher in das Gemeindehaus an der Zietenstraße. Schon jetzt weist der Verein auf eine Informationsbörse am Sonnabend, 3. März, von 14 bis 18 Uhr im Gemeindehaus hin. Hier werden sich viele Oldenburger Institutionen zum Thema Demenz präsentieren. Dr. Jürgen Bauer, Leiter des Geriatrischen Zentrums des Klinikums Oldenburg, hält dabei einen Vortrag zum Thema „Hochbetagt und mehr als eine Krankheit – Wie umschiffe ich die Klippen des Alters?“.

Die Zahl der Erst-Gespräche (das sind Neuanfragen von Nicht-Mitgliedern) ist von 82 auf 93 gestiegen. Derweil gibt es bei den Langzeit-Betreuungen einen Anstieg von 334 auf 366. „Hierbei handelt es sich um mehrfachen Kontakt zu den Hilfesuchenden wie unter anderem Unterstützung bei verschiedenen Behördenangelegenheiten“, erläuterte Diplom-Pädagogin Anke Heidenreich. Es gehe dabei aber auch um die Erhöhung der Betreuung durch Hilfen, damit eine gute Versorgung so lange wie möglich zu Hause gewährleistet werden könne. Dazu gehöre auch die Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern wie Pflegediensten, „Essen auf Rädern“ und Hausärzten.

Keine Neuanfragen

Sprechzeiten von Evasenio sind montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr. Aufgrund der angestiegenen Anfragen wird der Verein bis Ende des Jahres keine Neuanfragen annehmen können. Für Mitglieder stehen jedoch die Mitarbeiterinnen nach wie vor zur Verfügung.

Gewählt werden musste auf der Mitgliederversammlung auch: Nachfolger für den verstorbenen Kassenwart Rolf Jaspers wurde Helmut Ahlers.

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