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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

PLAN: Sinkende Mehrwertsteuer macht Hoteliers mobil

10.12.2009

OLDENBURG Die Freude ist verständlich: Durchweg positiv waren die Reaktionen des Oldenburger Hotelgewerbes auf die Ankündigung, dass 2010 die Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen – wie lange gefordert – von 19 auf 7 Prozent gesenkt wird.

Erste Folge: Die Oldenburger Hoteliers denken u.a. über Investitionen in ihre Häuser nach.

„Wenn es zur Senkung der Mehrwertsteuer kommen sollte, ist das ein gutes Signal an die Hotellerie. Auch wenn die Regelung die Abrechnungen für die Hoteliers erschweren wird, müssen sie doch das Frühstück, das weiter mit 19 Prozent belegt ist, aus dem Übernachtungspreis heraus rechnen. Da entsteht schon ein nicht zu unterschätzender Aufwand für die einzelnen Häuser“, äußert Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Tourismus GmbH.

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Kritik vom Gutachter

„Ich gehe davon aus, dass die Preise im kommenden Jahr gehalten werden. Und dass Geld ins Marketing und in die Häuser selber gesteckt wird“, fügt sie hinzu. Sie freut sich, dass die Hotellerie „augenscheinlich die richtigen Schlüsse“ aus dem im September vorgestellten Gutachten über die Hotelsituation in Oldenburg (die NWZ berichtete) gezogen hat. Dort wurde deutlich gesagt, dass Investitionen in die Hotels und eine Fortbildung des Personals notwendig seien.

Für Maike Dralle vom „Etzhorner Krug“ steht fest, dass es nach einer Senkung der Mehrwertsteuer keine höheren Übernachtungszahlen geben wird. Sie glaubt auch, dass die Senkung in Anbetracht der angekündigten Strompreis-Erhöhung für die Oldenburger Hoteliers nicht allzu viel bringt. „Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, die Mitarbeiter besser zu entlohnen und in ihre Fortbildung zu investieren. An den Preisen wird sich wohl nicht viel ändern, müssen wir doch das Frühstück herausrechnen“, äußert sie.

Hilfe für Gastronomen

Gustav Wehen, Vorsitzender des Dehoga-Stadtverbands Oldenburg, geht davon aus, dass ein Teil des einzusparenden Geldes in die Häuser investiert wird: „Ein Teil sollte aber auch an das Personal abgegeben werden. Ich hoffe zudem, dass die Hotels im kommenden Jahr auf Preiserhöhungen verzichten, die sonst unumgänglich gewesen wären.“

„Das ist schon positiv für uns. Schade nur, dass die Gastronomie, die sich massiv für die Mehrwertsteuer-Senkung eingesetzt hat, zumindest momentan nicht zum Zuge kommt. Da müssen wir Hoteliers jetzt Solidarität zeigen und uns für die Gastronomie einsetzen“, meint Thomas Mühlau vom Hotel Bavaria.

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