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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

So gemütlich kann eine Messe sein

04.11.2010

GRONINGEN „Messe ausprobieren“ wollte das Netzwerk „Baukompetenz Oldenburg“ 2009 auf den Promotiedagen. 2010 ist es wieder dabei – obwohl im ersten Jahr kein konkretes Geschäft aus der Messeteilnahme erwachsen ist. „Das dauert auch seine Zeit“, sagt Frank Schröder, Sprecher des Netzwerks, auf der zweitägigen Messe in Groningen, die am Mittwoch zu Ende ging.

Langsam anfangen

Das hat seinen Grund. Die Niederländer, das berichtet hier jeder, wollen erst einmal ihre neuen Partner kennenlernen. „Wer hier mit der Tür ins Haus fällt und gleich über Aufträge redet, hat verloren“, sagt etwa Thorsten Brendel vom Internet-Beratungshaus Vicotec. Im Wissen darum hat sich für die Baukompetenz das erste vorsichtige Herantasten 2009 schon gelohnt. „Wir sind im Gespräch mit grenznah angesiedelten niederländischen Planungsbüros, die aus dem Halbkreis, in dem sie arbeiten, einen Vollkreis machen wollen“, sagt Schröder, im Hauptberuf Geschäftsführer bei Bauplanung Nord-Oldenburg. „Wir Planer wollen uns mit unserem länderspezifischen Wissen ergänzen“, erklärt Schröder. Und da sehe er viele Chancen.

Vom Halbkreis zum Vollkreis um den Firmensitz – dieses Ziel strebt auch die Famila- und Combi-Mutter Bünting an. Marketingleiter Joosten Brüggemann kam zum abendlichen Empfang auf dem Oldenburg-Stand, der einer der größten der Messe ist, und berichtete, dass die Niederlande für Bünting/Famila ein interessanter Markt seien: Wenig Discounter und wenig Dienstleistung – das biete viele Möglichkeiten für Famila-Märkte.

Mehr Gemeinsamkeit

Gleichzeitig warb Lutz Herbst, Chef des Oldenburger Famila-Centermanagements nicht nur um mehr niederländische Gäste, sondern auch um einen stärkeren Schulterschluss der Handelsunternehmen mit der Stadt: Man müsse gemeinsam an der Entwicklung des Standorts arbeiten. Für ihn ist die Messe auch eine Möglichkeit zur Personalentwicklung: Er nahm u.a. die Centermanagements-Auszubildende Kim-Laura Steele mit und verteilte seine Visitenkarten an die Catering-Kräfte von Jizo-Events, die demnächst ihre Ausbildungsvorbereitung beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft beenden.

Es rechnet sich

Kontakte zwischen Oldenburgern sind offenbar ohnehin der Schwerpunkt, wie Andrea Bäumler vom „Hermes Hotel“ am Bahnhof berichtet: „Wir sind in diesem Jahr das erste Mal ohne Messeförderung dabei, weil es sich für uns einfach rechnet.“ Der direkte Kontakt zu Oldenburger Unternehmen ermögliche die gezielte Vermarktung von Zimmerkontingenten.

Da machen es die Oldenburger genauso wie die Niederländer. Die Promotiedagen nämlich sind eine etwas andere Messe; ein nahezu familiärer Treffpunkt, an dem sich Besucher schick machen und es sich ab 19.30 bis 22 Uhr mit einem Gläschen Wein auf den Ständen gut gehen lassen – eine Frage der Mentalität.

Am Stand der Oldenburger das gleiche Bild zum Empfang am Abend. Als Groningens Bürgermeister Peter Rehwinkel sein Grußwort sprach, hatten sich viele Oldenburger Wirtschaftsvertreter ums Buffet gruppiert, die nicht zu den Ausstellern gehörten, sich die Messe aber dennoch nicht entgehen lassen wollten; und so gab es auch einen bunten „deutschen Abend“.

Messe ausbaufähig

Für Ursel Ahlers, die bei der Wirtschaftsförderung die Messe organisiert, ist das durchaus ausbaufähig, aber: „Wer 2011 mit will, sollte sich spätestens bis zum Januar melden.“ Michael Remmers von Komregis, der den Stand jedes Jahr so plant, dass in der Mitte der Treffpunkt entsteht, sieht in wachsenden Ausstellerzahlen kein Problem: „Das kriegen wir hin.“

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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