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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

So schön wird unser Oldenburg

19.04.2013

Oldenburg Ein wichtiger Meilenstein für das Quartier am Waffenplatz ist gesetzt: Nach monatelanger Planung und einem intensiven Abstimmungsprozess können die aufwendigen Tiefbau- und Gründungsarbeiten für das neue „Quartier am Waffenplatz“ beginnen. In Absprache mit Stadt, Politik und Denkmalschutz wird zuvor das heruntergekommene Eckgebäude Heiligengeiststraße 10 am Montag abgerissen und anschließend in alter Form originalgetreu wieder aufgebaut.

Auf dem Gelände der ehemaligen „Broweleithäuser“ entsteht ein urbanes Quartier, das Läden und Gastronomie im Erdgeschoss, darüber etwa 2000 Quadratmeter moderne Büroflächen und 14 Wohnungen in den oberen Geschossen in einem Gebäude vereint. Die Wohnungen werden vermietet.

Die Stadt erhofft sich von dem Projekt einen besonderen Impuls für die Innenstadt. Oberbürgermeister Gerd Schwandner nannte es das zurzeit „wichtigste Innenstadtprojekt“. Denn hier spiegelten sich zentrale Anliegen wie Urbanität, Belebung der Innenstadt und Verdichtung.

Architekt Alexis Angelis sagt: „Das Konzept sieht die Integration der historischen Fassade des Eckgebäudes Heiligengeistwall 10 vor, um die städtebaulich wichtige Torsituation, die seit vielen Jahren brach lag, wieder herzustellen und mit Leben zu füllen.“ Weil das Gebäude so lange im Leerstand vor sich hin gerottet war, empfahlen Gutachter auch mit Blick auf Standsicherheit und extremen Sanierungsaufwand den Abriss und Wiederaufbau des Denkmals.

Die Fassade wird originalgetreu rekonstruiert und das Eckgebäude als eigener abgeschlossener Baustein in das Gesamtquartier integriert.

Nach dem Abriss beginnt in der nächsten Woche eine zweimonatige Phase der archäologischen Sicherung des Areals. Nach Vorgabe der Stadt und des Landesamts für Denkmalpflege werden in diesem Zeitraum auf dem Gelände Grabungen ausgeführt und die Funde dokumentiert. Vermutet werden hier in Teilbereichen Reste der alten Wallanlagen, die durch Mitarbeiter des Landesamtes aufgenommen und kartographiert werden sollen.

Nach Ablauf dieser Frist können dann Anfang Juni die Hochbauarbeiten für das neue Gebäude beginnen. Ge-rechnet wird mit einer Bauzeit von etwa 14 Monaten, so dass die Fertigstellung des Komplexes für den Herbst 2014 geplant ist.

Zusammen mit den Planungen der Stadt für eine Neufassung des Waffenplatzes und anderen Aktivitäten vor Ort konkretisiert sich mit der Realisierung des neuen Quartiers die Aussicht, dass der Waffenplatz und damit das gesamte Umfeld einen neuen Stellenwert im Gefüge der Oldenburger Innenstadt erhalten. Alexis Angelis sagte am Donnerstag: „Unser Ziel ist die Belebung des Ortes. Hier entsteht ein Stück Stadtentwicklung, ohne dabei nur auf die Rendite zu schielen. Der Waffenplatz steht mit diesem besonderen Projekt zu Recht im Fokus.“

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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