• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 22 Minuten.

250-Kilo-Bombe in Rostrup gefunden
Evakuierung abgeschlossen – Entschärfung steht bevor

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ökostrom: Solarenergie direkt vom Balkon

24.02.2017

Oldenburg Scheint in Oldenburg einmal die Sonne, bieten Photovoltaik-Module für den Balkon auch Mietern die Möglichkeit, ein Stück weit an der Energiewende teilzuhaben und sie mitzugestalten.

Der Anschluss eines solchen Solarmoduls ist in der Theorie sehr simpel. Er funktioniert wie bei Dach-Solaranlagen, wird auf Balkon oder Terrasse aufgestellt und über einen Mikro-Wechselrichter an die Steckdose angeschlossen. Bei Sonnenschein wird dem Hausnetz der Ökostrom eingespeist und der Bezugszähler läuft langsamer. In der Praxis ist das dagegen nicht so unkompliziert umzusetzen.

Durch Normen des Verbands der Elektrotechnik ist in Deutschland die Einspeisung von solchen Mikro-Wechselrichtern in den End-stromkreis nicht zulässig. Es besteht die Gefahr, dass das Netz im Verteiler überlastet werden könnte. Damit einher geht Brandgefahr. Das Modul darf also nicht ohne weiteres mit der Steckdose verbunden werden. Erlaubt ist dagegen der Anschluss durch einen Elektriker. Dieser schließt das Modul direkt an den Verteilerkasten an – der Brandschutz besteht.

Zu den rund 440 Euro Anschaffungskosten für das Modul kommen deshalb etwa 250 Euro Anschlusskosten. Erst nach circa 15 Jahren würde sich eine Anschaffung also tatsächlich rentieren. „Die Normen müssen geändert werden, um die Kosten so gering wie möglich zu halten“, fordert deshalb Sebastian Specht, der ehrenamtlich beim Oldenburger Ökostromanbieter „Olegeno“ arbeitet.

Im Dezember 2016 tagte ein Gremium, um über neue Normen zu beraten. „Wir wünschen uns eine Bagatellgrenze wie in den Niederlanden. Dort sind private Anlagen bis 600 Watt erlaubt. Die Balkon-Module laufen mit höchstens 250 Watt, was deutlich unter der Grenze liegt“, berichtet Studentin Alexandra Unger, die das Projekt im Rahmes ihres Studiums an der Carl von Ossietzky Universität begleitet. Im Laufe des Jahres wird eine entsprechende Normänderung erwartet. ->


  www.olegeno.de 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.