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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

ROLLENDE REDAKTION: Sorge über Reduzierung der Parkplätze

28.04.2006

DONNERSCHWEE An der Donnerschweer Straße wird gebuddelt. Das hat Auswirkungen aufs Geschäftsleben.

Von Susanne Gloger DONNERSCHWEE - Ab und zu fährt mal ein Auto auf den Parkplatz des Comet-Marktes an der Donnerschweer Straße. Viel Verkehr herrscht hier zurzeit nicht. Gleich an der Ecke der Straßen Unterm Berg/Beverbäkstraße sind die Bauarbeiter am Werke – Teil zwei der Sanierung der Donnerschweer Straße.

„Die Auswirkungen aufs Geschäft waren im vergangenen Jahr beim Ausbau des ersten Teilstückes nicht so schlimm wie jetzt“, erzählt Rolf Lindhorst. Der Chef von Modewaren Lindhorst gehörte zu den zahlreichen Gästen der rollenden Redaktion, die gestern beim Comet-Markt stand. „Wir haben zum Glück unsere Stammkunden“, so der Geschäftsmann. Er hat eines am neuen Erscheinungsbild der Straße zu kritisieren: „Die Beete wurden auf Kosten der Parkstreifen verbreitert und noch nicht einmal bepflanzt. Da müssten jetzt doch Frühlingsblumen blühen.“

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Die Auswirkungen der Bauarbeiten merkt man auch bei Fernseh Köster. „Das Geschäft mit den Kleinteilen ist zurückgegangen“, erzählt Mitarbeiter Andreas Tönjes. Er und der Auszubildende Enno Sander befürchten, dass die geplante Reduzierung der Parkplätze sich auf das Kundenverhalten auswirkt. „Wenn man keinen Parkplatz findet, fährt man weiter zu anderen Läden“, sagt Sander.

Sorgen wegen der zukünftigen Parkplatzsituation macht sich auch ihr Chef Herbert Köster. „Im Gespräch mit der Stadtverwaltung und der Bauleitung ist mir jetzt doch eine Stellfläche neben dem Geschäft zugesagt worden. Man hat sich Mühe gegeben. Aber trotzdem bin ich besorgt. Wenn man mehr Parkplätze einrichten könnte, wäre das für alle Geschäftsleute hier von Vorteil.“

„Das Geschäft leidet“, sagt Jan Wuppermann vom Computergeschäft. Man könne das ja alles hinnehmen: „Wenn es anschließend besser wird. Aber wenn fast die Hälfte der Parkplätze wegfällt, wird es nicht besser.“ Den Geschäftsmann ärgert es, dass die „großen Sachen“ ohne die Beteiligung der Anlieger entschieden worden sind. Er ist aber froh, dass die Stadt jetzt Schilder aufgestellt hat, die darauf hinweisen, wie die Läden während der Bauphase zu erreichen sind.

„Das ist aber nicht in Ordnung, wenn so viele Parkplätze wegkommen“, sagt Dörte Syrbe, die eigentlich gekommen ist, um zu erzählen, dass sie sich in Donnerschwee sehr wohl fühlt. Gisela Gerdes gefällt es hier seit 29 Jahren. „Im Moment gefällt mir nur nicht, dass ich ganz zur Bushaltestelle an der Wehdestraße laufen muss.“

Schön findet es Sylvia Duetsch seit 16 Jahren in Donnerschwee. Nur eines fehlt ihr: „Eine Druckampel an der Elsflether Straße. Man kommt da nur schlecht rüber, wenn man zur Butjadinger Straße will. Vor allem für Kinder ist das gefährlich.“

Ursula Mangold kritisiert den Zustand des Kopfsteinpflasters der Kranbergstraße. „Da kann man nur schlecht mit dem Rad fahren. Die sollten die Straße asphaltieren.“ Außerdem ärgert sie der Anblick des alten Clubhauses. „Ein Schandfleck“, sagt sie. Von den Plänen, auf dem ehemaligen VfB-Platz ein Einkaufscenter zu errichten, hält sie nichts. „Wir haben schon genug Supermärkte hier.“

Rolf Helmers wohnt an der Beverbäke: „Ich bin direkt vom Flohmarkt betroffen, der hier jedes Wochenende stattfindet. Die geben sich zwar Mühe, den Dreck wegzuräumen. Aber wenn Müll herumfliegt, dann bleibt er liegen.“ Die aufgestellten Toiletten würden auch nicht von allen genutzt. „Viele gehen in die Büsche. Da ist eine Kloake.“

Ein Lob für den Stadtteil spricht Willy Möller aus: „Man hat alles an Geschäften hier, man ist schnell in der Stadt, und in Richtung Ohmstede wird‘s schon ländlich.“

Über den Gestank vom Klärwerk ärgert sich Dr. Jörg Hüve. „Bei bestimmten Wetterlagen riecht der offen liegende Klärschlammhaufen. Den wollte man doch mal überdachen?“

Als einen Schandfleck bezeichnet Rainer Rieper die Litfaßsäule an der Schwalbenstraße. „Die Reklamen fallen da immer ganz schnell ab und alles fliegt herum.“ Dreckig sei es auch auf dem Weser-Ems-Hallen-Gelände. „Wenn die da Parkgebühren verlangen, dann sollten die auch dafür sorgen, dass es dort sauber ist.“ Außerdem fordert der Oldenburger, dass die Einfahrt von der Maastrichter Straße zur Weser-Ems-Halle geöffnet wird. Dieser Meinung ist auch Gudrun Krüdecke.

Hannelore Haase ist aufgefallen, dass an der Ecke Bürgerstraße/Von-Müller-Straße der hohe Rhododendron in einem Pflanzbeet die Sicht versperrt. Ein Müllproblem hat Harald Hindenburg. Er ist Mitglied einer Eigentümer-Gemeinschaft am Waterender Weg. „Wir stellen unsere großen Mülltonnen an die Donnerschweer Straße und finden immer wieder Abfall von anderen darin.“

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