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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Spieker überbrückt den Norden

13.01.2017

Oldenburg Wenn Brücke, dann Fritz Spieker. Diesen Werbespruch hat das eher bescheiden auftretende Oldenburger Unternehmen an der August-Hanken-Straße sich natürlich nicht gewählt. Aber er würde gut passen. Tatsache ist: Unzählige Brücken vor allem in Norddeutschland hat das 1896 gegründete Spezial-Unternehmen bereits errichtet – neben Hochbau und Kläranlagen. Jüngstes Beispiel ist der Zuschlag für den Bau der A-293-Brücke über die Alexanderstraße, der im März beginnt und zwei Jahre dauern wird. Dass die Mitarbeiter alle hier vor Ort sind und diese Kosten schon mal gespart werden, hat zum besseren Angebot beigetragen.

Im Zuge des Baus der A28 und A29 in Oldenburg und umzu sowie der Nordtangente hat Fritz Spieker in den 70ern und 80ern hier allein über 20 Autobahnbrücken gebaut: für die Nordtangente an der Nadorster Straße, an der Donnerschweer Straße, am Trommelweg, für die A29 an der Wilhelmshavener Heerstraße, an der Butjadinger Straße und der Elsflether Straße oder auch die A28-Brücke über die Hunte bei Hatten. Auch mitten in der Stadt – von der Brücke über die Haaren bei Café Klinge bis zu den Trogbauten an Ammerländer Heerstraße und Straßburger Straße – kommt vieles von Spieker.

Seit 20 bis 30 Jahren sind „wir sehr stark im Brückenbau“, sagt Prokurist Jörg Büsing – „mit 12 bis 15 Brückenbaustellen pro Jahr im ganzen norddeutschen Raum“. Viele der jüngsten „Oldenburger“ Brücken liegen in und um Hamburg, entlang der A26, sieben Brücken sind entlang der A33 entstanden, eine auch über den Elbe-Lübeck-Kanal. Aktuell neu gebaut wird auch die Brücke im Verkehrsknoten Horster Dreieck oder in den kommenden zwei Jahren der Autobahnanschluss in Kiel. Auch der Neubau der A281 am Flughafen Bremen kommt von Spieker, genauso wie Brücken und Trogbauten für Straßenunterführungen an der Bahn in Norderstedt.

„Wir sind als Oldenburger Unternehmen im Umkreis von 300 bis 400 Kilometern immer auf der Wanderschaft“, sagt Büsing. Aber auch die große Essetalbrücke bei Hofgeismar (2010 bis 2012) oder die Grünbrücke für Tiere über die A43 in Köln stammen von den Oldenburger Spezialisten. Die Zahl der Mitarbeiter des Unternehmens, das von Jörn Spieker geführt wird, ist inzwischen auf über 110 angestiegen, davon sind 20 Ingenieure. Das Kerngeschäft liegt in den Betonarbeiten mit Stahlbeton und Spannbeton.

So ist es auch an der Alexanderstraße. Kooperiert wird in einer AG mit dem Westersteder Standort der Matthäi-Gruppe, der die Erd- und Straßenbauarbeiten übernimmt. Weil die Brücke über die Alexanderstraße auf Pfählen gegründet werden muss, arbeitet Spieker hier mit dem Oldenburger Büro des Tiefgründungsspezialisten Franki zusammen – im Sinne der Überzeugung des Unternehmens: „Solide Brücken baut man auf fairen Partnerschaften.“

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Café Klinge