• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Sporthalle schafft mehr Platz

29.10.2016

Ziegelhofviertel Die Konturen der neuen Halle von Schwarz-Weiß Oldenburg sind deutlich zu erkennen. Hinter der Vereinsgaststätte ist ein Bau in die Höhe gewachsen, der dem Verein völlig neue Möglichkeiten bietet.

Die alte Sporthalle der SG Schwarz-Weiß entsprach schon lange nicht mehr den erforderlichen Ansprüchen an eine moderne Sportanlage. Aufgrund der geringen Abmessungen konnten beispielsweise die Tischtennis-Spieler ihren Punktspielbetrieb nur mit einer Sondergenehmigung des Landesverbandes absolvieren. Die unzureichende Hallenhöhe machte es zudem notwendig, für die Volleyballer externe Hallen anzumieten. Auch reichte die Hallengröße nicht aus, um bestimmte Elemente beim Rhönradfahren zu turnen.

Das wird sich ab Januar, wenn die neue Hale eröffnet werden soll, grundlegend ändern. Die neue Halle ist als Zweifeld-Sporthalle konzipiert. Sie ist nach Mitteilung von Architekt Christian Kersten 31,50 mal 27,95 Meter groß und sieben Meter hoch. Die Firsthöhe beträgt sogar neun Meter. Die Grundfläche der Halle beträgt 880 Quadratmeter, eine Empore bietet auf 72 Quadratmetern Platz. Die Nebenräume (Umkleidekabinen und Sanitäranalgen) nehmen 124 Quadratmeter Platz in Anspruch. Hinzu kommen elf Quadratmeter für einen elf Quadratmeter großen Abstellraum für die Kegelbahn.

Nach den Abbrucharbeiten wurden unter der alten Halle wesentlich schlechtere Bodengrundverhältnisse vorgefunden als angenommen. Bedingt dadurch waren zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Bestandsgebäude und aufwendigere Bodenaustauschmengen notwendig.

Zur Geschichte: 1934 wurde die Halle, damals als Kfz-Instandhaltungshalle der Eisenbahn, errichtet. Der SWO, ehemals der Eisenbahner-Sportverein, baute sie 1955 für sich zur kleinen Sporthalle um. Für das Vereinsgelände in unmittelbarer Nähe der Gleise besteht im Rahmen der Bahnausbaustrecke Oldenburg-Rastede eigentlich eine Veränderungssperre. Der Vereinsvorstand konnte allerdings eine Ausnahmegenehmigung erwirken, muss die Arbeiten aber im Jahr 2017 abgeschlossen haben – das wird der Fall sein. Der Neubau kostet gut eine Million Euro, 30 Prozent (das sind 315 600 Euro) gibt die Stadt dazu. Laut Ralf Deckers, Vorsitzender des SWO, kommen vom Landessportbund maximal 100 000 Euro hinzu. Der Verein selber muss rund 600 000 Euro finanzieren. Der Mitgliedsbeitrag wurde dafür erhöht.

Der Verein verdreifacht mit dem Bau seine Hallengröße. Bisher habe man etwa 330 Quadratmeter zur Verfügung gehabt, künftig werden es rund 900 Quadratmet sein. Über dem neuen Geräteraum wird eine Tribüne für Zuschauer errichtet. Für den Neubau fallen zwei der insgesamt fünf Doppelkegelbahnen weg.

Der SWO hat 1350 Mitglieder für die das Sportangebot ausgebaut werden soll. Ferner können die Volleyballer nun an der Auguststraße trainieren und in anderen bisher angemieteten Hallen die Zeiten freigeben.

Weitere Nachrichten:

Schwarz-Weiß Oldenburg | SWO | Landessportbund