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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Sportverein baut gleich weiter

05.05.2015

Sandkrug /Ziegelhofviertel Der 3. Mai 2015 wird gleich aus zwei Gründen in die Fußball-Vereinsgeschichte der SG Schwarz-Weiß Oldenburg eingehen. Zum einen empfing die 1. Herren als Spitzenreiter der Kreisliga den Zweitplatzierten TuS Lehmden und siegte mit 2:1 Toren.

Zum anderen wurde zwei Stunden vor dem Anstoß nach einem Jahr Bauzeit der neue Sanitär- und Umkleidetrakt auf dem Vereinsgelände in Sandkrug offiziell feierlich eröffnet. Christian Pundt, Bürgermeister der Gemeinde Hatten, und die beiden Vereinsvorsitzenden Ralf Deckers und Hans-Hermann Siemers nahmen den entscheidenden Schnitt vor.

In seiner Ansprache lobte der 2. Vorsitzende Siemers den Neubau als „modernsten Sanitärtrakt aller Vereine rund um Oldenburg“. Dies habe der Verein nach 60 Jahren auch redlich verdient. Siemers erinnerte die Zuhörer an die zahlreichen Schwierigkeiten, die der Verein gemeinsam mit Architekt Detlef Stigge zu lösen hatte. Da wurde selbst die Regenwasserentsorgung zum Problem, weil auf dem einzigen freien Platz für ein Auffangbecken überraschend eine alte Fäkalgrube gefunden wurde, die erst einmal zurückgebaut werden musste.

Drei Monate hat sich wegen solcher „Entdeckungen“ das Ende der Arbeiten verzögert. Deshalb will der Verein auch keine weitere Zeit verschwenden. Bereits an diesem Montag beginnt der dritte Bauabschnitt (nach Sanierung der Platzwartwohnung durch die Gemeinde und dem Neubau des Sanitärtrakts): Das alte Vereinshaus wird entkernt und bekommt erstmals einen energetisch vernünftigen Fußboden. Nach dem Entkernen schließt sich die Modernisierung der Innenräume an. Der Eingang wird in diesem Zusammenhang weiter nach rechts, auf die Höhe der jetzigen Geschäftsstelle, gerückt.

Die Gesamtkosten wurden bislang auf 584 000 Euro kalkuliert. Den Löwenanteil trägt die Gemeinde Hatten (266 800 Euro). Landkreis und Kreissportbund steuern jeweils 100 000 Euro bei. Den Rest muss der Verein tragen.

1. Vorsitzender Ralf Deckers erinnerte an die weiteren Modernisierungsanstrengungen, die SWO unternimmt. So soll der Vereinshauptsitz in der Auguststraße in Oldenburg modernisiert werden. Vermutlich 2017 werden die Anstrengungen wieder nach Sandkrug verlagert, wenn Dach und Beleuchtung der Tennishalle saniert werden. Laut Abteilungsleiter Hergen Tegtmeier, der als Gast ebenfalls an der Einweihung teilnahm, müssen außerdem die Außenplätze schrittweise erneuert werden.

Nachdem die Stadt Oldenburg ihre Sportförderrichtlinien zum Jahresbeginn verändert hat, kann SWO nach jetzigem Stand von dieser Seite keine weitere finanzielle Hilfen für Projekte im „Außenbereich“ Oldenburgs erwarten. Christian Pundt bezeichnet diese Entwicklung als „Wermutstropfen“. Für ein anderes Problem – der Verein steht momentan ohne funktionierenden Aufsitzrasenmäher da – deutete er eine Lösung an. Die Gemeinde will einen Rasenmähroboter für diese Aufgabe testen. Der wäre zwar 4000 Euro teurer in der Anschaffung, aber deutlich billiger im Betrieb und könne sich „in drei Jahren amortisieren“, so Pundt.