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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stadt ist nicht zu bremsen beim Klimaschutz

29.06.2016

Oldenburg Vollgas für die Umwelt: Seit diesem Dienstag ist Oldenburg um eine Car-Sharing-Station reicher. Der mittlerweile 15. Anleger für geteilte Autos wurde am Dienstag offiziell in Bloherfelde an der Kreuzung Eichenstraße/Uhlhornsweg eröffnet. Zwei Kleinwagen der Firma Cambio stehen hier zur Nutzung bereit.

Die Stadt unterstützt den Aufbau und die Erweiterung von Car-Sharing-Stationen im Rahmen des vom Rat beschlossenen integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes. „Car-Sharing stellt bei unseren Planungen die vierte Säule eines umfassenden und umweltgerechten Mobilitätsangebots dar. Es ergänzt das Fahren mit Bus und Fahrrad sowie das Zufußgehen und entlastet die Stadt langfristig vom Parkdruck und von Umweltbelastungen“, lobt Prof. Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau.

Die Zahl der Nutzer steigt bundesweit kontinuierlich an: laut Bundesverband Car-Sharing teilten sich anfang des Jahres 1,26 Millionen Menschen Autos im Rahmen dieses Konzeptes. Untersuchungen belegen, dass vor allem jüngere Leute auf einen eigenen Wagen verzichten.

Dieser Trend ist auch in Oldenburg erkennbar: „Wir begrüßen es, dass Cambio mit 1500 Kunden schon die Hälfte des Ziels erreicht hat, das sich die Stadt im Energie- und Klimaschutzkonzept bis 2020 vorgenommen hat“, sagt Prof. Bernd Müller.

1500er Car-Sharing-Kunde ist die Jugend- und Familienhilfe an der Bloherfelder Straße. Geschäftsführer Uwe Schumacher freut sich, dass die neue Station nur wenige Meter von der Zentrale liegt: „Mit den Car-Sharing-Autos können wir unseren eigenen Fuhrpark nach Bedarf ergänzen und Engpässe ausgleichen. So können unsere Teams auch dann starten, wenn unsere eigenen Fahrzeuge unterwegs sind. Außerdem können Mitarbeiter weiterer Standorte auch andere Cambio-Stationen nutzen. Das Angebot passt daher sehr gut.“

Mehr als 17 Jahre habe es gedauert, die ersten 500 Oldenburger Kunden vom Car-Sharing zu überzeugen sagt Klaus Göckler, Geschäftsführer von Cambio. Für den Schritt von 1000 auf 1500 Kunden hätte das Unternehmen dagegen nur zweieinhalb Jahren benötigt. „Gelingt es uns, das gute Wachstum fortzuführen, ist es realistisch, im Jahr 2020 die im Klimaschutzkonzept anvisierte Zahl von 3000 Kunden zu erreichen“, hofft er.

An 15 Oldenburger Stationen stehen 35 Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete zur Verfügung. Der Fuhrpark besteht aus 27 Kleinwagen, vier Mini-Vans, drei Kombis sowie einem Transporter.

Der Verein Stadt-Teil-Auto startete 1992 das Car-Sharing in Oldenburg. Elf Jahre später gründeten Vereinsmitglieder mit Cambio Bremen eine Dienstleistungs-Gesellschaft. Cambio Oldenburg hat seit 2004 den Sitz beim Kooperationspartner Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in der Mobilitätszentrale am Lappan. Als umweltfreundliche Verkehrsdienstleistung trägt Cambio das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“.

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