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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stadt plant Umzug des Punker-Platzes für Januar

29.11.2014

Osternburg Die Punks von der Stedinger Straße dürfen langsam mit dem Packen beginnen. Schon im Januar könnte der Umzug des Punker-Platzes zum Drielaker See über die Bühne gehen. „Wenn alles weiterhin wie geplant verläuft“, betonte Denise Hollas vom städtischen Pressebüro am Freitag auf Anfrage.

Die Vorarbeiten zur Herrichtung des Platzes zwischen Hemmelsbäker Kanal und Eisenbahnstrecke haben bereits begonnen. Es geht insbesondere um „die Aufhöhung von Teilflächen und die Installation eines Verteilers für die Stromversorgung“, so Denise Hollas. Die Kosten für die In-frastruktur belaufen sich laut Verwaltung auf weniger als 5000 Euro.

Der vor 15 Jahren eingerichtete Punker-Platz ist ein städtisches Sozialprojekt (Tagesaufenthalt). Auf einer städtischen Fläche zwischen Stedinger Straße und der Hunte treffen sich regelmäßig acht bis zehn Punks. Es stehen dort Container und Bauwagen. Ein Straßensozialarbeiter betreut die Besucher.

Da die Fläche für das geplante Wendebecken benötigt wird, sollen die Punks mit ihren Bauwagen umziehen – in die Nachbarschaft der Kleingartenanlage „Drielaker See“. Der für die Anlage zuständige Verein „Osternburger Gartenfreunde“ sieht dem Umzug mit großer Skepsis entgegen – trotz aller Bemühungen der Punks um eine Annäherung. Das wurde am Donnerstagabend beim Runden Tisch Osternburg deutlich. Hauptsorge: Laute Punkmusik könnten die Ruhe der Kleingärtner stören.

Auf Einladung von Pastor Holger Rauer, Sprecher des Runden Tisches, hatten sich Punks und Gartenfreunde im Gemeindehaus am Steenkenweg getroffen, um mögliche Ängste und Vorurteile auszuräumen. Die Punks Christina und Raphael gaben sich dabei große Mühe, den Kleingärtnern die Sorgen zu nehmen. „Wir haben alle Wohnungen“, betonte die Tierpflegerin. Die Ordnung des Vereins solle respektiert werden. „Toleranz wird bei uns groß geschrieben“, erklärte der angehende Erzieher Raphael.

Die angekündigten vier bis fünf Punk-Konzerte im Jahr erschienen den Gartenfreunden aber deutlich zu viel. Kritik kam auch von einer Anwohnerin des Schwanenwegs, die sich im Internet über frühere Konzerte der Punks informiert hatte: „Das ist nicht Helene Fischer. Das ist Lärm, Krach und Getöse.“

Kai-Uwe Schmitz und Dietmar Sperling vom Vorstand der Gartenfreunde wollen sich nun mit ihren Vereinsmitgliedern besprechen. Pastor Rauer sagte in Richtung des Vorstands: „Sie können jetzt Partei ergreifen und Mut zeigen, einen Versuch zu wagen.“

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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