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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Gebühren runter – Attraktivität rauf

03.05.2016

Oldenburg Die Stadt will Großfahrgeschäfte auf dem Kramermarkt bei den Standgebühren entlasten und damit sicherstellen, dass Karussells wie große Achter- und Wildwasserbahnen überhaupt noch nach Oldenburg kommen. Über die Einzelheiten dieses Vorschlags wird an diesem Mittwoch der Finanzausschuss (17 Uhr, Altes Rathaus) debattieren. Den Vorschlag hat die Stadt gemeinsam mit dem Oldenburger Schaustellerverband erarbeitet. Gelten soll die Ermäßigung für Fahrgeschäfte, die 1000 Quadratmeter und mehr Fläche auf dem Markt brauchen.

Weil die Gebühren in der Hauptsache nach Fläche abgerechnet werden, müssen die Betreiber solcher Großkarussells erhebliche Gebühren zahlen. Laut Stadtverwaltung fallen nach der aktuellen Satzung für die große Achterbahn Standgelder von rund 18.700 Euro an, für die Wildwasserbahn sogar knapp 22.000 Euro. „Aus Sicht der Betreiber und des Oldenburger Schaustellerverbands sind solche Gebühren nicht mehr zu erwirtschaften“, heißt es in der Vorlage für die Sitzung.

Ein Kramermarkt ohne die großen Fahrgeschäfte – der wäre für die Attraktivität des Marktes ganz übel. Und damit auch für die anderen Geschäftsleute auf dem Markt.

Die zahlen die Ermäßigung im übrigen quasi selbst. 2012 hatte die Stadt die Gebühren für die Märkte angehoben, weil dort Defizite aufgelaufen waren. Der Grund: Gebühren müssen kostendeckend sein. Inzwischen aber – nach Ausgleich des Minus’ – sind Überschüsse aufgelaufen, die eigentlich zurückgezahlt werden müssten. Nach Angaben der Verwaltung handelt es sich beim Kramermarkt um eine Summe von 38.000 Euro. Die soll nun dafür genutzt werden, bei der Gebührensatzung eine Größenstaffel einzuführen, die gezielt jene Unternehmen entlastet, die mehr als 1000 Quadratmeter brauchen. Der Vorschlag der Verwaltung würde dazu führen – wenn die Politik ihn absegnet –, dass die genannten Fahrgeschäfte um rund 3900 beziehungsweise 4700 Euro entlastet würden.

Bei den Gebühren für den Lambertimarkt fällt den Angaben zufolge eine Überdeckung von 7000 Euro pro Jahr an. In Absprache mit den Schaustellern soll hier ebenfalls keine Rückzahlung erfolgen. Das Geld sollte für mehr Werbung und in die Marktausgestaltung investiert werden.

Bei den Gebühren für die Wochenmärkte ist nach Angaben der Verwaltung derzeit keine Veränderung nötig.

Thorsten Kuchta
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2102

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