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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Verkehr: Stadt will „Carsharing“ ausbauen

20.09.2013

Oldenburg Welche Herausforderungen ergeben sich in Zukunft für die Verkehrsplanung und mit welchen Konzepten kann man ihnen begegnen? Die Stadt Oldenburg setzt unter anderem auf das sogenannte „Carsharing“.

Um herauszufinden, wie dieses Konzept besser in den Oldenburger Verkehr eingebunden werden kann, veranstaltete die Stadt am Mittwoch und Donnerstag Workshops mit Teilnehmern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.

Aber was ist „Carsharing“ überhaupt? Das Konzept folgt dem Motto „nutzen statt besitzen“. Ein Anbieter stellt an mehreren Stationen in der Stadt Fahrzeuge zur Verfügung. Über das Internet oder per Telefon kann man herausfinden, wo sich das nächste verfügbare Fahrzeug befindet und es buchen. Braucht man es nicht mehr, stellt man es wieder an der Station ab.

In Oldenburg gibt es derzeit 29 solcher Fahrzeuge. 27 davon gehören zum Anbieter Cambio, der zehn Stationen in der Stadt betreibt. Die anderen beiden gehören dem Unternehmen Flinkster, das zur Bahn gehört. Das Angebot von Cambio nutzen in Oldenburg 930 Kunden.

Das die Stadt das „Carsharing“ fördert steht fest und ist Bestandteil des energiepolitischen Arbeitsprogramms. „Es ist bereits Geld dafür vorgesehen, wir wissen nur noch nicht so ganz, wohin die Reise geht. Um das richtige Konzept für Oldenburg zu finden veranstalten wir diesen Workshop“, so Norbert Korallus, Fachdienstleiter für Verkehrsplanung. Der Geschäftsführer von Cambio Oldenburg, Klaus Göckler, ist zuversichtlich: „Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr zusammen mit der Stadt eine weitere Station eröffnen können.“ Der Standort stehe aber noch nicht fest.

Dass die Förderung sinnvoll sein kann, zeigen Erfahrungen aus Bremen. „Wir haben erreicht, dass wir rund 2000 Fahrzeuge weniger auf den Straßen haben, als vorher“, so Michael Glotz-Richter, Referent für nachhaltige Mobilität in der Stadt Bremen.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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