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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Stadtteile dürfen Läden sonntags öffnen

07.05.2008

OLDENBURG Die Stadtteilzentren können sich mit eigenen verkaufsoffenen Sonntagen von den Terminen der Innenstadt abkoppeln – und einen besonderen Anlass müssen Geschäftsleute nicht mehr haben, wenn sie sonntags öffnen wollen. Aber: Die Zahl der Sonntagsöffnungen darf je Geschäft vier pro Jahr nicht übersteigen. Das ist, kurz gefasst, der Inhalt der neuen Regelung über Sonntagsöffnungen in Oldenburg, die jetzt gegen die Stimmen von Grünen und Linken den Wirtschaftsförderausschuss passierte.

Erster Nutzer der neuen „Freiheit“ ist die Werbegemeinschaft Hauptstraße, die einen „Verkaufsoffenen Sonntag“ für den 1. Juni (Brunnenlauf) genehmigt bekommen hat. Es habe keinen Sinn für die Kaufleute der Hauptstraße, sich an verkaufsoffene Sonntage in der City zuhängen, sagte Hans-Georg Heß, CDU-Ratsherr und Geschäftsmann an der Hauptstraße: „Dann ist bei uns tote Hose.“

Ordnungsamtsleiter Horst Hullmann bestätigte die Möglichkeit, sich als Stadtteilzentrum von den CMO-Veranstaltungen loszusagen – obwohl die CMO für dieses Jahr vier Sonntage für das gesamte Stadtgebiet angemeldet habe: Den schon vergangenen zum Frühjahrsmarkt, 5. Oktober, 2. November und 28. Dezember. Es bleibe Geschäftsleuten unbenommen, nicht daran teilzunehmen und an einem anderen Sonntag zu öffnen. Das gelte auch umgekehrt: Ein Filialbetrieb an der Hauptstraße bleibt am 1. Juni geschlossen und nimmt an den CMO-Sonntagen teil.

Hintergrund der neuen Freiheit ist die Änderung des Ladenöffnungsrechts. Danach ist die Verknüpfung mit einem besonderen Anlass nicht mehr nötig. Über die Öffnungen entscheidet zudem nicht mehr der Rat, sondern die Verwaltung.

Mehr zum Brunnenlauf auf S.34

Thorsten Kuchta
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2102

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