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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Unterstützung: Startkapital für neues Demenz-Netzwerk

25.08.2015

Oldenburg Über eine großzügige finanzielle Unterstützung in Höhe von 10 000 Euro freut sich das Demenz-Netz. Ziel des im April gegründeten Netzwerks ist es, dass an Demenz erkrankte Menschen unabhängig von ihrem Pflegebedarf möglichst selbstbestimmt leben können (NWZ  berichtete). Christa Mann überreichte dem Verein, der unter dem Dach des Versorgungsnetzwerkes Gesundheit angesiedelt ist, am Montag den Scheck.

Der Betrag stammt aus der Ernst Wilhelm Lindemann-Stiftung. Lindemann stammt aus Oldenburg, hat vor Jahren in der Oldenburgischen Landesbank gearbeitet, ging dann nach Bremen, Hamburg und Hannover und vermachte nach seinem Tod 2012 alles seiner Lebensgefährtin Christa Mann, die 40 Jahre mit ihm verbracht und ihn bis zu seinem Tod im Alter von 93 Jahren begleitete.

„Weil ich weiß, was sein Wille war, habe ich die Stiftung 2014 gegründet und nach ihm benannt“, berichtete sie am Montag bei der Scheckübergabe. Die befindet sich in der Trägerschaft der OLB-Treuhandstiftung und fördert primär Projekte im Bereich Demenz und Hospizarbeit.

„Als ich vom Verein Demenz-Netz erfuhr, war klar, dass die erste Ausschüttung als Startkapital an den Verein gehen soll“, erklärte Christa Mann. Christiane Kern, Sprecherin des Vereins, nahm den Scheck mit großer Freude entgegen. Damit könne man die verschiedenen Arbeitsgruppen wie z.B. Demenzsensibles Krankenhaus und auch die Wohngruppen für an Demenz Erkrankte besser unterstützen, sagte sie.

Konkret geht es dem Netzwerk auch um eine verbesserte Versorgungssituation und -qualität für ältere Menschen und deren Angehörige. Das Demenz-Netz will entsprechende Strukturen und Voraussetzungen initiieren, um auf die aktuelle Versorgungslage und die sich abzeichnende demografische Altersentwicklung angemessen reagieren zu können. Für den 4. November plant das Demenz-Netz eine Auftaktveranstaltung mit prominenten Rednern.

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In dem Demenz-Netz haben sich neun Oldenburger Einrichtungen – von der Alzheimer Gesellschaft über die Pflegeberatung bis zur Krankenkasse und der Demenz-Hilfe zusammengetan, um künftig die in Oldenburg vorhandenen Ressourcen zu bündeln, neue Strukturen und Rahmenbedingungen zu entwickeln, Demenz aus der Tabuzone holen und Sprachrohr gegenüber Politik und Verwaltung zu sein.

„Wir hoffen auf Nachahmer“, meinte Förderer Dr. Gerd Pommer, der die Bedeutung des Startkapitals hervorhob. „Das Thema Demenz wird uns angesichts des demografischen Wandels künftig intensiv beschäftigen und diese Spende verhilft uns zu einem wunderbaren Start“, dankte er Christa Mann. Das Demenz-Netz plant zudem eine Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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