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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Staudenfreunde öffnen ihre Gärten

22.08.2012

Bürgerfelde Mehr als 100 Gäste zählten Hilde und Gisbert Kaldasch am letzten Juliwochenende in ihrem Garten in Bürgerfelde. Das Ehepaar ist Mitglied in der Gesellschaft der Staudenfreunde (Gruppe Weser-Ems). „Viele Besucher kamen zu uns, um mit den Augen zu klauen“, sagt der 68 Jahre alte Hobbygärtner mit einem Schmunzeln. Und genau darum geht es den Staudenfreunden. „Wir wollen anderen Anregungen für ihre Gartengestaltung geben“.

Am kommenden Wochenende öffnen die Kaldaschs wieder ihren Garten. Und auch das Ehepaar Erika und Klaus Hummel (der frühere Grünflächenamtsleiter und Organisator der Oldenburger Blumenschau) freut sich über Besucher (Termine: siehe Info-Kasten).

„Der Reiz ist ja, dass jeder Garten der Staudenfreunde anders ist“, betont Gisbert Kaldasch. Er beispielsweise hat sich auf Hostas (Funkien) spezialisiert. Ob Mini- oder Riesen-Hostas – in dem Garten in Bürgerfelde sind sie alle zu finden. „Es gibt mehr als 3000 Sorten, wir haben mehr als 300 meist seltene Sorten“, sagt Hilde Kaldasch. Diese Blattschmuckpflanzen in unzähligen Formen und Farben gehen im Garten der Kaldaschs eine geschmackvolle Verbindung mit duftenden Rosen, Clematis, Taglilien, Dahlien, Farnen und anderen grünen und blühenden Pflanzen ein.

1984, als die Familie ihr Eigenheim in Bürgerfelde bezog, da war ihr Garten noch ein Baustellen-Gelände, das einst zum Hintergrundstück gehörte. Das Ehepaar legte zunächst einen Garten an, der für die damals noch kleinen beiden Söhne geeignet war: „Rasen, Sandkasten und Rhododendren,“ beschreibt Gisbert Kaldasch. Eine kleine Rasenfläche („um das Auge zu beruhigen“) ist auch geblieben, aber sonst hat sich viel verändert. „Gartengestaltung ist ein ständiger Prozess.“

Mit Eintritt in den Ruhestand wurde der frühere Verwaltungsangestellte Mitglied der Staudenfreunde. Während seine Frau, die als Nachtschwester im Pius-Hospital arbeitet, viele Ideen einbringt, ist er für die Umsetzung zuständig. Als gelernter Heizungsbauer ist ihm Handwerksarbeit nicht fremd. „Ich arbeite gern mit Naturstein“, erzählt der 68-Jährige und weist auf die Pflasterung, des Laubenganges, der durch den Garten führt.

„Unser Garten ist ein Beispiel für den kleinen Oldenburger Stadtgarten“, sagt Kaldasch. Mit großer Kreativität haben die beiden Hobbygärtner jeden der 502 Quadratmeter so gekonnt gestaltet, dass es an nichts mangelt: Es gibt einen Teich, eine 18 Meter lange Arkadenpergola und verschiedene Sitzecken. Davon können sich am kommenden Woche die Gäste überzeugen.

Susanne Gloger
Redakteurin
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2108

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