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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Oldenburgs leckerster Truck-Stop

14.08.2017

Oldenburg Das Modell „Drive in“ kennt man inzwischen: Autofahrer bestellen bequem vom Fahrersitz ihres Pkw aus durch eine Gegensprechanlage ein Menü – Fast-Food im wahrsten Sinne.

Am Wochenende drehte sich in Oldenburg der Spieß um: Hier wurde nicht aus dem Auto heraus bestellt, sondern aus dem fahrbaren Untersatz heraus geliefert. Das konnte aufgrund des Ansturms zugegeben gelegentlich ein wenig dauern.

In manchen Mobilen wurden die Köstlichkeiten vor den Augen der Gäste frisch gegart, gekocht, gebraten und frittiert – die Augen aßen quasi mit. Zum Zielort gelangte man übrigens ,immer der Nase nach’ – eine Käseduftwolke breitete sich über dem Areal aus.

Sowohl bei regnerischem Wetter (am Samstag) als auch bei Sonnenschein (am Sonntag): Der Platz in der Kaiserstraße war bereits mittags vor der Öffnung bestens besucht, in hungriger Vorfreude warteten die Besucher.

Ab 12 Uhr versorgten schließlich die kooperierenden Küchen das kundige Klientel mit kulinarischen Kreationen: Sommerrollen, Lachsburger, frische Pasta, Raclette, Eis, Kaffee und vieles mehr.

Die Zutaten der angebotenen Delikatessen stammen von Erzeugern aus der Region und traditionelles Fast-Food erschien in neuem, teils sa-kralen Gewand: Es gab etwa keine profanen Hot Dogs, stattdessen „Holy Dogs“. „Santa Maria“ nannte sich eine der Varianten: Ein Brötchen mit Rindfleisch, Avocado-Creme, Salsa, Chili-Streifen und Salat. Jana, Laura und Dustin bereiteten diese zu und riefen persönlich auf: „Thomas, Natalie, Marion – Essen ist fertig!“ Dirk musste sich noch gedulden, aber stellte schon zu diesem Zeitpunkt fest: „Das ist ja Luxus...“

Zwischen den zehn Foodtrucks und zwei Lastenrädern tummelten sich junge und jung gebliebene Menschen in Grüppchen. Der Satz, der hier am häufigsten fiel (nein, „Mhhhh!“ ist kein Satz): „Möchtest du mal probieren?“

Für die meisten der zahlreichen Gäste bedeutet Essen Genuss. „Aber auch Arbeit! Und Herzblut“, ergänzt Macel Schafft von „Herrlich gutes Essen“, während er in einem riesigen Käselaib Nudeln zubereitet.

Margit und Andree aus Hundsmühlen hatten ihre Radtour hier enden lassen und schlemmten sich durch. „Schön wäre es, wenn beim nächsten Mal kleinere Portionen für einen schmaleren Taler verkauft würden, dann könnte man von allem etwas kosten“, überlegt Margit. Das nächste Mal – so so. Es dürften einige auf den Geschmack des Street–Foods gekommen sein.

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