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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Studenten für mehr Züge nach Wechloy

20.01.2016

Oldenburg Studierende würden den Haltepunkt Wechloy der Nordwest-Bahn häufiger nutzen, wenn die Frequenz von stündlich auf halbstündlich erhöht würde. Das berichtete Reiner Siebolds (SPD) am Montagabend im Verkehrsausschuss aus einer Sitzung des VBN-Fahrgastbeirats. Aufgrund der geringen Taktzahl würden viele Studierende aus dem Ammerland trotz des neuen Bahnangebots die Fahrt mit dem Auto vorziehen, sagte Siebolds.

Verkehrsamtsleiter Bernd Müller erläuterte, dass die Taktzahl von der Landesnahverkehrsgesellschaft bestellt worden sei. Die Regio-S-Bahn, betrieben von der Nordwest-Bahn, fahre im Halbstundentakt zwischen Bremen und Oldenburg, aber nur im Halbstundentakt nach Bad Zwischenahn – auftragsgemäß. „Wenn mehr Verkehr gewünscht wird, muss das an die Landesnahverkehrsgesellschaft herangetragen werden“, sagte Müller.

Christoph Sahm (SPD) warf die Frage auf, wer für den Winterdienst auf dem Fuß- und Radweg zwischen dem Artillerieweg und dem Haltepunkt Wechloy zuständig sei. Dabei handele es sich um den einzigen barrierefreien Zugang zum Haltepunkt.

Verkehrsamtsleiter Müller sagte, dass die Stadt einen Teil des Weges besitze und in einem anderen Teil ein Überwegungsrecht habe. Der Winterdienst werde aber in Gänze vom Abfallwirtschaftsbetrieb erledigt. Es werde noch einmal am Konzept gearbeitet, weil kürzlich auf einer nicht geräumten Stelle ein Radler gestürzt sei und sich verletzt habe. Im übrigen gebe es Signale der Landesnahverkehrsgesellschaft, dass bei einer guten Annahme des Haltepunkts über den Bau von Aufzügen zum Gleis nachgedacht werde. Dann würde der Umweg über den Artillerieweg entfallen.