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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Wehdestraße In Oldenburg: Diese Baustelle zerrt an den Nerven

25.06.2016

Donnerschwee Aus Sicht der Stadt läuft alles nach Plan an der Wehdestraße. Anlieger und Geschäftsleute sehen den Ablauf der Bauarbeiten skeptisch. Karl-Heinz Janssen, Chef des Rewe-Marktes im Stadtteilzentrum Donnerschwee, ist genervt davon, dass die Haupteinfahrt auf das Gelände immer noch gesperrt ist – weil jetzt gepflastert wird. „Das zieht sich“, kritisiert er. Karin Alexander, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Donnerschwee, die in dem Gebäudekomplex mit ihrer Apotheke vertreten ist, nickt. „Man merkt es am Kassenbuch“, sagt sie.

Seit Januar wird wieder am Ausbau der Wehdestraße gearbeitet. Im vergangenen Jahr hatten der OOWV den Regen- und Schmutzwasserkanal und die EWE eine Trinkwasserleitung verlegt. In diesem ersten Bauabschnitt zwischen der Donnerschweer Straße und der Donarstraße buddelt nun die Stadt. Wie berichtet, wird die Wehdestraße komplett ausgebaut und mit beidseitigen Gehwegen versehen.

„Die Zufahrt zum Gewerbe war jederzeit gegeben“, betonte Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, nicht nur in der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses, sondern auch bei einem Ortstermin, zu dem neben Ingrid Kruse und Tahsin Albayrak (beide von Ratsfraktion der Grünen) auch Karin Alexander und Karl-Heinz Janssen gekommen waren. Die Geschäftsleute seien zufrieden mit dem Ablauf der Bauarbeiten, hatte Bernd Müller im Ausschuss gesagt.

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Der Rewe-Marktleiter wohl nicht – wegen der noch geschlossenen Zufahrt. Der volle Parkplatz dürfe da nicht täuschen. „Das sind nicht alles unsere Kunden, sondern auch Autos von Leuten, die im Quartier etwas Anderes zu erledigen haben. Der Parkraum ist ja durch die Baumaßnahme eingeschränkt“, weiß Karin Alexander. Konkrete Zahlen über Geschäftseinbußen können sie und Janssen der NWZ  nicht nennen.

Wochenlang sei ja auf der Baustelle gar nichts passiert, kritisierten die Geschäftsleute. Ratsfrau Ingrid Kruse, die auch Anwohnerin ist, hatte das schon im Verkehrausschuss bemängelt. Außerdem wollte sie wissen, was mit den Klinkersteinen aus der Wehdestraße passiert. Die seien aufgenommen und gereinigt worden. Nun würden Betonsteine verlegt.

Bernd Müller hat auf alles eine Antwort. „Gearbeitet wurde hier auch in den vergangenen Wochen. Man kann nur nicht überall parallel arbeiten. Wie haben nur eine begrenzte Anzahl von Steinsetzern.“ Die Klinkersteine aus der Wehdestraße werde man selbstverständlich nicht unterschlagen, sondern sie wiederverwerten – in historischen Straßen wie zum Beispiel in der Lindenallee und der Würzburger Straße.

Die einzelnen Bauabschnitte seien in der vorgesehenen Weise verlaufen, so der Amtsleiter. Und das Ende naht. Stephan Baumann, Bauleiter der Stadt, nannte einen konkreten Termin: „Ab 10. Juli sind alle Asphaltierungsarbeiten bis zur Donarstraße abgeschlossen.“

Im zweiten Bauabschnitt wird dann der Teil zwischen Donarstraße und Maastrichter Straße erneuert, und zum Schluss der Bereich von dort bis zum Stau. Insgesamt rund 1,2 Kilometer für 1,1 Millionen Euro. Alles soll im nächsten Jahr fertig sein.

Über den Ausbau und die damit verbundenen Kosten hatte die Stadt im Januar 2015 in einer Bürgerversammlung informiert (NWZ  berichtete).


Mehr Infos unter   www.oldenburg.de/microsites/verkehr/baustellen/wehdestrasse.html 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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