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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Tausendfaches Strahlen für guten Zweck

05.12.2016

Oldenburg Manchmal gehen Wünsche in Erfüllung: Katzenfutter, Kauknochen und Spülmittel. Die Pakete sind liebevoll verpackt oder mit einer Schleife verziert. Unter dem Weihnachtsbaum im Tierheim wächst der Geschenkeberg.

Zum 7. „Lichterfest“ rechnete das Tierheim mit etwa 1000 Besuchern. „Das ist aber viel stärker frequentiert als im Vorjahr“, freute sich Tierheimleiter Dominic Tombergs. Dass auf dem Adventsmarkt an der Nordmoslesfehner Straße immer viel los ist, hat sich rumgesprochen.

Menschen jeder Altersklasse strömten durch den Eingang – fast alle mit kleinen Windlichtern in den Händen. Die verteilten die Helfer für jeweils einen Euro. So konnte man auch ohne große Spende etwas beitragen. Es dauerte nicht lange, dann fanden sich die Lichter auf dem gesamten Gelände wieder, unter einer Tanne, am Katzengehege oder im neuen „Dogsplace“.

Dort platzierte Stina Rabea Koopmann ihr Teelicht. Die 14-Jährige hat 40 Euro von ihrem Taschengeld gespart, um es dem Tierheim zu geben: „Das ist für den Dogsplace. Hier bekommen die Hunde mehr Auslauf und sogar Training.“

Der „Dogsplace“ ist in diesem Jahr neu dazugekommen. Auf 1200 Quadratmetern baute das Tierheim-Team ein großes Rudelgehege auf, mit Tunneln, Hügeln und sogar einem Badeteich: Drei Hundehütten für jeweils sechs bis acht Hunde. Die Leute sind begeistert.

„Man sieht einfach Jahr für Jahr, wie sich das Tierheim weiterentwickelt“, sagt Maren Koopmann. „Sehr anerkennenswert. Hier tut sich wirklich was“, meint auch Siebelt Koopmann.

Neugierig drehen die Besucher ihre Runden, am Schildkrötenteich vorbei zu den Schafen bis hin ins Kleintiergehege. „Wie ein kleiner Zoo“, findet Katja Maaser (18). Die aufwendige Beleuchtung auf dem Gelände kommt besonders gut an. „Das ist so schön gemacht. Die ganzen Lichterketten machen richtig was her“, schwärmt Saskia Battel. Seit zwei Jahren kommt sie regelmäßig zu den Spendenaktionen. „Wir wollen Geld ausgeben“, sagt Matthias Battel, „ist ja für einen guten Zweck.“

Und dafür geht es auf den Adventsmarkt: Hier ein Kalender, da eine Tasse, dazu Kaffee und Kuchen – es gibt viele Möglichkeiten zu spenden. Champignons brutzeln in der Pfanne, auf dem Teller dampft der Kartoffelpuffer, der Duft von Glühwein und frischem Heu liegt in der Luft: Zur Abwechslung eine echte Alternative zum Lambertimarkt.

„Besser geht’s nicht“, resümiert Tierheimleiter Tombergs. Nach drei Wochen Vorbereitung mit knapp 70 Leuten freuen sich Team und Ehrenamtliche, dass es wieder so gut angekommen ist: „Unser schönstes Fest im Jahr.“ Auch die Anfahrt mit den Shuttle-Bussen sei super organisiert. Drei Busse sind im Zehn-Minuten-Takt unterwegs. Mit den Spenden müsse vor allem ein „Loch“ gestopft werden. Knapp 1500 Tiere hätten sie in diesem Jahr aufgenommen. „Das sind 200 mehr als üblich“, so Tombergs. Der Anzahl der Glühwein-Becher nach zu urteilen, kann das Tierheim weiterhin in eine strahlende Zukunft blicken.

Nina Janssen
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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