• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Technische Störung zwingt zum Warten

17.01.2017

Bürgerfelde Montagmorgen, Eiseskälte, Hauptverkehrszeit und dann das: Die Schranken am Bahnübergang Alexanderstraße senken sich und bleiben unten. Kein Zug kommt, nichts passiert. Ein langer Stau baut sich in beide Fahrtrichtungen auf. Auch Fußgänger und Radfahrer sind kurz vor Arbeitsbeginn zum Warten gezwungen. Manche drehen um und suchen sich andere Wege Richtung Innenstadt, beziehungsweise stadtauswärts, um noch rechtzeitig zur Arbeit zu kommen.

Dabei ist der Grund für die Störung lapidar. Einige Wartende hatten vermutet, dass die Schranken eingefroren seien, doch es lag nicht an den kalten Temperaturen. Ein Zug war auf dem Streckenabschnitt wegen einer technischen Störung stehen geblieben und konnte zunächst nicht weiterfahren. Dieser stand auf dem Kontakt an den Schienen, über den der Zug rollen muss, damit die Schranke wieder geöffnet wird, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Somit mussten die Verkehrsteilnehmer ab 8.15 Uhr etwa eine Viertelstunde warten, bis der Zug weiterfuhr und die Schranken den Bahnübergang freigaben.

Egal aus welchem Grund die Bahnschranken unten blieben, einige Radfahrer und Fußgänger wollten nicht warten und überquerten die Gleise trotz der geschlossenen Schranken. „Das ist leider häufig der Fall“, sagt Daniel Hunfeld, Reviersprecher der Bundespolizei Oldenburg, „viele Menschen sind sehr ungeduldig.“

Dabei ist eine solche Aktion lebensgefährlich. „Als Laie kann man nicht immer alles sehen und einschätzen.“ Güterzüge haben zum Beispiel einen sehr langen Bremsweg, andere Züge sind viel schneller unterwegs, als man es auf den ersten Blick vermuten mag. Und insbesondere bei Minusgraden wird es auf den Gleisen noch gefährlicher: Man könnte bei Eis und Schnee ausrutschen oder etwas übersehen und hängen bleiben. Daher rät Hunfeld unbedingt dazu, die Wartezeit in Kauf zu nehmen und solch lebensgefährliche Situationen zu vermeiden, wenn es zu einer Störung kommt.

Anna-Lena Sachs
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Weitere Nachrichten:

Deutsche Bahn | Bundespolizei