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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

ROLLENDE REDAKTION: Thema Straßenverkehr steht ganz oben

08.12.2006

EVERSTEN Die rollende Redaktion besuchte gestern Eversten. Bürger sagten ihre Meinung.

Von Susanne Gloger EVERSTEN - Ein Lastwagen nach dem anderen rollt über die Hundsmühler Straße. „Die Situation hier ist immer noch katastrophal“, findet Ingrid Schlüter. Sie gehörte gestern zu den Besuchern der rollenden Redaktion im Combi-Verbrauchermarkt direkt an dieser Einfallstraße. Die Eversterin war jedoch eine der wenigen, die das Thema ansprach, das die Gemüter vor zwei Jahren noch heftig erregt hatte: verstärkter Schwerlastverkehr nach Einführung der Lkw-Maut. „Vielleicht haben die Leute resigniert“, vermutet sie.

Dennoch: Der Straßenverkehr und der Zustand einiger Straßen bereiten Sorgen. Siegfried Noack bemängelt die Brücke für Fußgänger und Radfahrer, die parallel der Autobahn vom Sodenstich zur Straße Am Schießstand führt. „Die ist stellenweise so schmal, dass man mit dem Fahrradlenker ans Geländer stößt. Wie sollen da wohl Rollstuhlfahrer durchkommen?“

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Zufrieden ist Wilfried Martens. Nur eines ist ihm ein Dorn im Auge: „Hinter der Turnhalle an der Grundschule Hogenkamp müsste der nur für Fußgänger ausgewiesene Weg auch für Radfahrer ausgeschildert werden. In der Realität ist es so, dass dort die Schulkinder mit dem Rad fahren. Da das aber nicht erlaubt ist, regen sich einige Leute darüber auf.“

Die Bewohnerstruktur in Eversten findet Egon Hertwig angenehm. Er schätzt die Nähe zur freien Natur und zur Innenstadt. „Ich würde nie mit einem anderen Stadtteil tauschen.“

Extra wegen des Huntebades ist vor 25 Jahren Friederike Blum nach Eversten gezogen. „Doch das alte Huntebad gibt es nun nicht mehr.“ Das Olantis Huntebad empfindet sie als zu unpersönlich. „Das familiäre Flair ist weg. Früher kannten einen die Bademeister und begrüßten einen. Außerdem finde ich es nicht gut, dass es für die Freibadschwimmer keinen Einschwimmkanal gibt.“

Gertrud Szameitat ist glücklich in Eversten. Auch der Verkehr auf der Hundsmühler Straße stört sie nicht. „Hier gibt es auch genügend Fußgänger-Überwege.“

Genau gegenteiliger Meinung ist Elke Richter: „Vor allem hier in Höhe von Combi kommt man nicht über die Straße. Für die Radfahrer würde ich es gut finden, wenn bis zum Hogenkamp der stadteinwärts führende Radweg auch in Gegenrichtung befahren werden dürfte.“ Besser geworden sei es mit dem Lasterverkehr nicht. „An der Tankstelle an der Hundsmühler Straße, wo die Fahrer die Maut-Plaketten kaufen können, gibt es jetzt für sie Parkplätze. Ich finde keinen, wenn ich meine Mutter im nahen DRK-Heim besuchen möchte.“ Und noch ein Kritikpunkt der Anwohnerin des Ahlkenweges: „Wir sind alle gegen den extremen Ausbau des Ahlkenweges, wie ihn die Stadt vorsieht. Der dörfliche Charakter der Straße muss erhalten bleiben.“

Das Straßenausbauprogramm der Stadt stößt auch Dieter Suhr sauer auf. Ihm geht es um den Wieselweg. „90 Prozent sollen die Anlieger bezahlen. 80 Prozent davon in Vorleistung. Ich weiß nicht, welche Summe da auf mich zukommt. Die Stadt informiert zu wenig.“

Wohl fühlt sich Birgit Strempen in Eversten. „Die vielen Grünflächen sind für Kinder toll. Nur es fehlt an Kinderkrippen in der Nähe. Und ich wünsche mir ein schönes Café an der Hauptstraße.“

Helmut Brunzel kritisiert den Zustand des Schlagbaumweges. Es sei ja gut, dass die Stadt hier Gewerbe angesiedelt habe, „aber durch die vielen Lastwagen, die hier durchfahren, hat die Straße gelitten. Wer Gewerbesteuern kassiert, muss auch etwas in die Straßensanierung investierten“, fordert er. Außerdem könnten die Laster nicht wenden. Sie müssten dafür in den Bäkenkamp fahren.

Begeistert ist Karl-Heinz May von den neuen Straßenlampen am sanierten Rossittenweg. „Die sind schön schmal und leuchten die Straße mit einem sanften Licht gut aus. Gibt es die nur für neue Straßen?“

Das angenehme Wohnen am Kaspersweg schätzt Manfred Matschke. „Das ist so, seit der Bus hier nicht mehr durchfährt.“ Außerdem lobt er die vielen Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Gefährlich ist es im morgendlichen Berufsverkehr an der Ampel am Hogenkamp. „Viele Autos fahren auch noch bei Rot schnell rüber, obwohl das Schulkinder sehen“, hat Silke Köhne-Bruntje oft beobachtet. Willi Bölts wünscht sich, dass stadteinwärts der Radweg am Osterkampsweg beidseitig befahrbar ist. Außerdem fordert er ein Stopp-Schild am Schramperweg/Osterkampsweg. „Das Schild ,Vorfahrt achten’ reicht hier nicht.“

Landmaschinen-Oldies ohne Ackerland für Schulprojekt

Probleme hat der Verein Landmaschinen-Oldies Oldenburg-Eversten. Wie berichtet, beschäftigen sich die knapp 30 Mitglieder mit alten Treckern und anderen landwirtschaftlichen Maschinen. Bisher konnten sie die Geräte auf einem Ackerland-Grundstück in Eversten-West benutzen. Damit ist nun Schluss: Das Areal wird bebaut. „Wir suchen nun Ackerland in einer Größe von 2000 bis 3000 Quadratmetern“, so Vereinsmitglied Willi Bölts. Es sei geplant, mit Schulklassen zum Beispiel Kartoffeln oder Getreide anzubauen – bis hin zur Ernte; alles selbstverständlich mit den alten Landmaschinen. „Pacht können wird nicht zahlen, nur das Land in Ordnung halten“, so Bölts. Wer dem Verein helfen kann, melde sich bei ihm unter Tel. 515 72.

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